Plagiator Makron: Man ahnt nichts Gutes und dann spricht Makron etwas Kluges

Plagiator Makron: Man ahnt nichts Gutes und dann spricht Makron etwas Kluges
 
Am gestrigen Samstagabend überraschten die russischen Medien mit einer Information zu Äußerungen des französischen Präsidenten Makron. Russische Patrioten haben sich bereits daran gewöhnt, Äußerungen europäischer Politiker, gelangweilt, einfach zu ignorieren. In diesem Falle wäre dies aber ein Fehler.
 
 
Man ahnt nichts Gutes und plötzlich spricht der französische Präsident Makron etwas Kluges. Wobei derjenige, der sich für Politik interessiert und regelmäßig auch die Äußerungen des russischen Präsidenten Putin zuhört, wird meinen, dass er die Äußerungen von Makron doch schon irgendwann einmal gehört hat – nur eben nicht von Makron, sondern von Putin.
 
Im Dezember 2021 hatte Putin den Westen, sprich die NATO-Staaten, aber insbesondere die europäischen Länder aufgefordert, gemeinsam mit Russland über eine neue Sicherheitsstruktur in Europa nachzudenken. Putin hatte ein paar Vorgaben gemacht, über die er gerne mit den Europäern reden wollte. Sein Pech war, dass weder die Europäer, noch die NATO, noch die Amerikaner mit ihm reden wollten. Es gäbe keinen Bedarf.
 
Man hatte dabei wohl den Satz von Putin überhört, der meinte, wenn man nicht reden will, so muss Russland mit militärtechnischen Mitteln daran arbeiten, seine eigene Sicherheit zu garantieren. Man hatte wieder einmal Putin nicht zugehört – das war im Dezember 2021.
 
Und dann kam der 24. Februar 2022.
 
Rund zehn Monate arbeitet Russland nun mit militärtechnischen Mitteln an der Gewährleistung seiner Sicherheit und es dürfte jedem klar sein, egal, wie geschickt die Diplomaten irgendetwas formulieren, dass, nachdem die Thematik der Ukraine ihren Abschluss gefunden hat, die Ukraine entNAZIfiziert, entmilitarisiert und neutralisiert ist, die Sicherheit Russlands immer noch nicht gewährleistet ist. Wir brauchen nur auf die Forderungen Putins schauen und schon wird klar, wo Russland seine Sicherheitsinteressen eingeschränkt sieht. Allerdings bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob Putin heute diese Forderungen nochmals so verlesen würde, oder aber diesen oder jenen Punkt noch etwas konkreter fassen, schärfer und kompromissloser formulieren würde. Es ist zu viel passiert, um den westlichen Staaten, die den Untergang Russlands planen, Zugeständnisse zu machen. Am 9. Mai 1945 hat die Sowjetunion auch keine Wohlfühl-Formulierung in die bedingungslose Kapitulationsurkunde für Deutschland eingefügt.
 
Und nun kommt plötzlich der französische Präsident und meint, man solle doch darüber nachdenken, welche Sicherheitsgarantien man Russland nach Abschluss des „Ukrainekrieges“ geben könne. Zehn Monate Sterben mussten stattfinden, damit der „kluge Makron“ diesen Vorschlag macht, den Putin schon ein Jahr vor ihm gemacht hatte.
 
 
Steht für mich die Frage, was denn jetzt passiert ist, dass Makron mit einem Mal bereit ist, Sicherheitsinteressen Russlands zu berücksichtigen. Steht die russische Armee kurz vor der Kapitulation? Gehen den Russen die Raketen und Artilleriegranaten aus? Frieren die Russen? Wird das Gas und Öl in Russland knapp? Steigen die Preise ins uferlose und Makron tun die armen Russen einfach nur leid und er will denen helfen? Oder gibt es andere Gründe?
 
Natürlich gibt es andere Gründe. Die Europäer, die Westeuropäer, also nicht nur die Politiker, sondern auch die Bevölkerung, trauen sich nur nicht darüber zu sprechen, weil sie ahnen, was morgen, spätestens jedoch übermorgen auf sie zukommt und man versucht die anrollende Wahrheit so lange wie möglich zu ignorieren.
 
Wie formulierte es der Plagiator Makron in seinem Interview mit dem TV-Sender TF1:
 
 
Kluge Worte von Makron – allerdings ein Plagiat, wie Sie jetzt sicherlich auch bemerken, meine lieben Leser und Zuschauer … abgeschrieben bei Putin.
 
Interessant fand ich eine weitere Äußerung des französischen Präsidenten. Dieser meinte, dass Frankreich, gemeinsam mit den USA, einen Dialog zwischen Russland und der Ukraine vorbereiten sollten. Interessant fand ich den Satz deshalb, weil ich darin Deutschland vermisste. Eigentlich vermisste ich alle europäischen Staaten und fand die USA überflüssig. Es geht doch um die europäische Sicherheit. Was haben die USA damit zu tun?  
 
Warum will Frankreich nicht mit Deutschland zusammen einen Dialog organisieren? Was macht Deutschland verkehrt, dass Frankreich es so elegant ausbootet? Oder geht Frankreich davon aus, dass Deutschland sowieso nicht souverän ist und somit als „US-Zwischenhändler“ nicht benötigt wird?
 
Und so fliegt Deutschland nicht nur aus der Fußball-Weltmeisterschaft raus, sondern auch aus dem „Trefftisch Englischsprachiger“. Wie sagt ein germanisches Sprichwort: „Hochmut kommt vor dem Fall.“
 
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Sie sahen einen Beitrag von „Baltische Welle“. Vielen Dank für Ihr Interesse. Tschüss und Poka aus Kaliningrad.
 
 
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