Präsident Biden wünscht dringend Gespräch mit sterbendem Russland

Präsident Biden wünscht dringend Gespräch mit sterbendem Russland
 
Am Wochenende informierten russische Medien über ein Interview des britischen Geheimdienstchefs von MI6 Richard Mur. Dieser bezeichnete Russland als Land im Untergang. Das Putin-Regime stehe unter Druck.
 
 
Russland ist objektiv eine schwächelnde Macht, im wirtschaftlichen und demographischen Sinne. Es ist ein außerordentlich schwieriger Ort. Somit ist klar, dass der Umgang mit Alexej Nawalny – wir sehen es ja – die tausenden von Protestierenden, nicht nur in Moskau, sondern einer ganzen Reihe anderer Städte, zeigt, wie groß der Anteil der Unzufriedenen mit Herrn Putin ist“, - so Mur gegenüber der „The Sunday Times“.
 
Und Herr Mur nutzte die Gelegenheit, die Beendigung der Manöver der russischen Armee im Süden Russlands so geschickt darzustellen, dass sich Russland mal wieder, in den Augen derer, die die „The Sunday Times“ lesen, als Verlierer präsentiert.
 
 
Er kommentierte, dass sowohl Großbritannien, wie auch die USA Herrn Putin auf die erheblichen Folgen hingewiesen haben, wenn Russland den Überfall auf die Ukraine fortsetzt. Den Russen war somit völlig klar, wie die Position Großbritanniens in dieser Frage ist. Und es gab auch gar keine Zweifel an der Position der amerikanischen Biden-Regierung in dieser Frage – so der britische Geheimdienstchef.
 
Herr Mur gab also den Lesern der Zeitung zu verstehen, dass die USA und Großbritannien die Russen, die schwach und sterbend sind, so erschrocken hat, dass diese die Manöver abgebrochen und sich zurückgezogen haben.
 
Eigenartiger Weise stehen dem aber Äußerungen des schwedischen Verteidigungsministers vom Wochenende entgegen, denn dieser hatte erklärt, dass die schwachen und sterbenden Russen sich nicht zurückgezogen haben. Sie haben ihr ganzes Kriegsgerät nämlich an der Grenze belassen und können zu jeder Zeit, in kürzester Zeit wieder zurückkehren.
 
Und die Äußerungen des britischen Geheimdienstchefs hören sich auch ein wenig merkwürdig vor dem Hintergrund an, dass der US-Präsident Biden sich unbedingt mit Putin treffen will. Mit anderen Worten: Biden will sich mit dem Präsidenten eines untergehenden Landes treffen, dazu noch mit einem Mörder. Eine sehr merkwürdige Verhaltensweise eines Mannes, der für die größte Demokratie in der Welt verantwortlich zeichnet.
 
Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, plauderte am Wochenende ein wenig und meinte, dass er das genaue Datum des Treffens noch nicht nennen möchte, aber im Juni, im Juni wird es wohl stattfinden. Man habe eindeutige Signale aus den USA erhalten, dass Biden sich auf Biegen und Brechen mit Putin treffen will.
 
Uschakows weitere Äußerungen lassen allerdings leise Zweifel aufkommen, ob der des Mordes beschuldigte Putin auch so ein dringendes Verlangen hat, sich mit seinem amerikanischen Ankläger zu treffen, denn das Treffen, so Uschakow, hänge von einer Vielzahl von Faktoren ab.
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