Russischer General setzt deutsche Verteidigungsministerin auf den Topf

Russischer General setzt deutsche Verteidigungsministerin auf den Topf
 
Generalmajor Igor Konaschenko, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, äußerte sich zu den Einlassungen der deutschen Verteidigungsministerin Frau Annegret Kramp-Karrenbauer während eines Briefings am heutigen Freitag.
 
 
Lange habe man geschwiegen – so der Generalmajor – immer hoffend, dass sich normaldenkende deutsche Politiker zu Wort melden und die deutsche Verteidigungsministerin in ihren Äußerungen korrigieren. Dies ist aber nicht geschehen.
 
Die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte vor einigen Tagen im Bundestag dazu aufgerufen, mit Russland aus der Position der Stärke, als einer bewährten deutschen Tradition, zu sprechen.
 
Videobegleitung: Pressesprecher Generalmajor Igor Konaschenko
 
Leider hat sich bisher kein deutscher Politiker an die Vergangenheit erinnert, als Deutschland versuchte, aus der Position der Stärke heraus mit Russland (sprich Sowjetunion) zu sprechen. Aber alle wissen, wie dieser Versuch endete.
 
Man bemerke, dass die Äußerungen der Ministerin nicht der erste Fall von derartigen Äußerungen deutscher Politiker sind, die die Gestaltung der Beziehungen zu Russland betreffen. Diese Äußerungen erinnern Russland an einen Unterstufenschüler, der versucht, sein fehlendes Wissen durch laute Absurditäten zu übertünchen.
 
Der russische General erinnert, dass sowohl die jetzige Verteidigungsministerin, wie auch ihre Vorgängerin im Amt, ihre Unfähigkeit demonstrieren, irgendetwas wirklich Bedeutungsvolles für eine reale Festigung der Sicherheit in Europa vorzuschlagen.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
„Ich bin leider gezwungen Frau Kramp-Karrenbauer an die tragischen Folgen zu erinnern, die die von ihr im deutschen Bundestag vorgeschlagene „Position der guten Traditionen der deutschen Außenpolitik“ im 20. Jahrhundert der ganzen Welt brachte, aber insbesondere Deutschland und dem deutschen Volk“, - so Generalmajor Konaschenko.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
Bereits im Juli hatte die deutsche Verteidigungsministerin Russland Aggression und Verletzung von Rechten anderer Staaten vorgeworfen. Sie hatte informiert, dass es notwendig ist, das Deutschland Moskau klar macht, über welche Verteidigungsfähigkeit das Land verfügt und wie es sich im Bedarfsfall schützen wird.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Kriminelles Talent“
 
Am 12. November informierte der russische Außenminister Lawrow, dass Russland Sanktionen gegen Deutschland und weitere Staaten der Europäischen Union beschlossen habe. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.
 
Bekannt wurde, dass ein Teil der Sanktionen sich gegen deutsche Politiker und Entscheidungsträger richtet. Es bleibt zu hoffen, dass Frau Kramp-Karrenbauer zukünftig die Möglichkeit verwehrt wird, auf russischem Boden Drohungen gegen das Land auszustoßen, welches am 3. Oktober 1990 die deutsche Einheit ermöglicht hat und welches im Jahre 1994 den letzten Soldaten aus Deutschland abgezogen hat. Da es sich hierbei um eine symbolische Geste, ohne jede praktische Auswirkung gegen die deutsche Ministerin handelt, sollte Russland auch seine vor zwei Monaten getätigten Überlegungen in die Praxis umsetzen, jedweden Kontakt mit deutschen antirussischen Politikern einzustellen.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Kriminelles Talent“
 
Wünscht Deutschland zu Fragen der deutschen und europäischen Sicherheit ein Gespräch mit Russland, so ist die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer als direkter oder indirekter Gesprächspartner wohl abzulehnen.
 
Die Russlandpolitik der Bundesrepublik Deutschland nimmt mit jedem Tag – so zumindest der Eindruck der entsteht, wenn man die Einzelereignisse summiert – an Aggressivität zu. Russland sollte in diesem Zusammenhang auch an seine eigene Sicherheit denken und überlegen, welche deutschen staatlichen und halbstaatlichen Einrichtungen, die sich auf dem Territorium der Russischen Föderation befinden, diese Sicherheit bedrohen und zweckdienliche Maßnahmen einleiten, um diese Bedrohung zu neutralisieren.
 
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