Russland zahlt Leningrad-Überlebenden 50.000 Rubel. Und was zahlt Deutschland?

Russland zahlt Leningrad-Überlebenden 50.000 Rubel. Und was zahlt Deutschland?
 
Am Freitag regte der russische Präsident Putin an, den noch lebenden Veteranen und den Verteidigern der Stadt Leningrad eine Einmalzahlung von 50.000 Rubel zu überreichen. Anlass hierfür ist der 80. Jahrestag des Baus des „Lebensweges“ über das Eis des Ladogasees.
 
 
900 Tage haben die deutschen Truppen die Stadt Leningrad belagert. Ziel war die Vernichtung der Stadt durch Aushungern. Bei einer Million Menschen hat sich der Plan Hitlers, erfolgreich umgesetzt durch die Soldaten der deutschen Wehrmacht, erfüllt.
 
Video: Piskarewskoje Friedhof in St. Petersburg September 2021
 
600.000 Opfer der deutschen Verbrechen liegen auf dem St. Petersburger Friedhof Piskarewskoje begraben.
 
Der Besuch dieses Friedhofs sollte für deutsche Touristen oder deutsche Gäste der Stadt zum Pflichttermin werden, damit niemand vergisst, was die Deutschen dem sowjetischen Volk angetan haben.
 
Insbesondere sollte man sich an die deutschen Mörderbanden dann erinnern, wenn durch die Regierung der Bundesrepublik Deutschland neue Sanktionen gegen Russland, dem Land, welches die Einheit Deutschlands ermöglicht hat, verhängt werden.
 
Und man sollte sich an die deutschen Verbrechen auch dann erinnern, wenn Deutschland sich in überheblicher Art und Weise in die inneren Angelegenheiten Russlands einmischt und versucht, über seine diplomatischen Vertretungen in Russland, russische Bürger zum Verrat an ihrer Heimat aufzurufen und sie zu überreden, in Russland verbotene Extremistenorganisationen zu unterstützen.
 
Um zu überleben, nutzten die Leningrader den Umstand, dass der Ladogasee im Winter mit einer dicken Eisdecke überzogen ist. Über dieses dicke Eis organisierten sie vor 80 Jahren eine Straße, die „Straße des Lebens“ auf der, insbesondere in den Nachtstunden, LKW in die Stadt fuhren, um ein Minimum an Lebensmitteln und Medikamenten zum Überleben zu liefern.
 
Die Summe, die Präsident Putin vorschlug, sollen nicht nur die Überlebenden von Leningrad erhalten, die in Russland leben, sondern auch die Bürger, die in den baltischen Republiken Lettland, Estland, Litauen wohnen, sowie in Abchasien, Südossetien und Transnistrien.
 
Bleibt abzuwarten, ob auch Deutschland sich entschließt, aus diesem Anlass, den wenigen Überlebenden, ebenfalls eine finanzielle Zuwendung zukommen zu lassen oder ob man lieber Geld an NGO`s in ihrer Eigenschaft als Ausländische Agenten übergibt, damit diese ihre gesellschaftsschädigende Arbeit in Russland fortsetzen können.
 
Auch der Bürgermeister der Stadt Moskau, die ebenfalls im Widerstandskampf gegen die deutschen Truppen stand, erinnerte sich an die Veteranen der Stadt anlässlich des 80. Jahrestages des Kampfes um Moskau. Aus der Stadtkasse erhielten die Teilnehmer und Überlebenden dieses Todeskampfes eine Einmalzahlung von 40.000 Rubel. Über finanzielle Zuwendungen von deutscher Seite an diese überlebenden russischen Opfer wurde nichts bekannt.  

 

 

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