Russlands selbstbewusster Rubel besetzt weitere Kampfposition

Russlands selbstbewusster Rubel besetzt weitere Kampfposition
 
Eigentlich müsste Russland schon längst am Boden liegen – glaubt man den westlichen Medien. Aber die Realität zeigt, dass das größte Land der Erde immer mehr frische Truppen an die Front entsendet. Eine wichtige Rolle spielt der Rubel.
 
 
Mich erinnert die gegenwärtige Situation in Russland stark an die Situation des Jahres 1941. Deutsche Faschisten hatten das Land überfallen. Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen stürmte man gen Osten, links und rechts mordend, plündernd, vergewaltigend. Je weiter man nach Osten stürmte, um so langsamer wurde der Sturm. Vor Moskau kam er zum Stehen.
 
Während die deutschen Truppen noch stürmten, hatte man im tiefen sowjetischen Hinterland neue Betriebe aufgebaut, alte Betriebe aus dem Westteil des Landes umgelagert. Diese produzierten die neuen, bisher unbekannten T-34, die plötzlich zu tausenden vor Moskau im Dezember 1941 zur Gegenoffensive antraten. Niemand im faschistischen Deutschland hatte etwas bemerkt, geschweige denn damit gerechnet. Wie diese fatale Fehleinschätzung der schwachen Sowjets endete, wissen wir alle.
 
Heute ist die Situation ähnlich der eben von mir geschilderten. Die Europäische Union, unter Führung des Rechtsnachfolgers des faschistischen Deutschlands, stürmt gen Osten. Fröhliche Lieder werden heute schon nicht mehr gesungen, vor einem Monat sang man aber noch. Gemordet wird zwar nicht, aber geplündert und gestohlen wird – nämlich russische Aktiva außerhalb Russlands. Vergewaltigt wird ebenfalls – zwar keine Menschen, aber Verträge und internationale Vereinbarungen.
 
Russland hat erkannt, leider mit erheblicher Verspätung, dass nicht nur die russische Armee gute, moderne Waffen und gut ausgebildete und motivierte Soldaten haben muss. Die russische Medienarmee erleidet gegenwärtig … naja, formulieren wir es patriotisch … erleidet gegenwärtig keine Siege. Und die Wirtschafts- und Finanzarmee ist gerade dabei, eine Umgruppierung vorzunehmen und neuen Positionen zu besetzen. Eine der schlagkräftigsten Waffen scheint der russische Rubel zu sein.
 
Wer hätte das noch vor einer Woche gedacht, dass plötzlich an der Ostfront (von uns aus gesehen ist es ja die Westfront), der T34-Rubel auftaucht und die gesamte westliche Wirtschaftsfront zum stehen, vielleicht sogar zum Rückzug und vielleicht auch zur Kapitulation bringt. Aber wir wollen nicht zu früh jubeln … warten wir die Ereignisse ab. Allerdings deuten die Analysen, die jetzt durch deutsche Wirtschaftsspezialisten veröffentlich werden auf dramatische Ereignisse schon in der kommenden Woche hin.
 
Dabei hat Russland noch gar nichts Großartiges gemacht. Man will einfach kein Dollar-Toilettengeld mehr für gutes russisches Gas haben. Man will auch keine Euro mehr – also die Valuta der Bankräuber, die der russischen Staatsbank 300 Milliarden USD gestohlen haben. Wir wollen nur noch unseren guten russischen Rubel für unser gutes russisches Gas.
 
Ups, was erzähle ich denn da? Es gibt ja weitere Neuigkeiten. Russland führt weitere Rubel-Truppen an seine Westfront. Wolodin, der Kommandierende der russischen Staatsduma, hat schon mal einen Vorbefehl gegeben und nun müssen sich die nachgeordneten Kommandeure die Aufgabe klarmachen, eine Zeitberechnung vornehmen, Vorbefehle geben und dann den Angriffsbefehl.
 
Russland möchte weitere wertvolle russische Erzeugnisse zukünftig nur noch gegen seinen wertvollen Rubel verkaufen. Hierzu gehört Dünger, Getreide, Pflanzenöl, Erdöl, Kohle, Metall und Holz.
 
Nach der Logik der führenden Politiker der Europäischen Union, wird man wohl auch für diese russischen Exportgüter keine Rubel bezahlen und somit auch aus Russland nichts erhalten. Wenn deutsche Wirtschaftsexperten bereits jetzt den Zusammenbruch der gesamten deutschen Wirtschaft innerhalb weniger Tage vorhersagen, wenn kein Gas aus Russland kommt, was passiert denn dann mit den anderen Bereichen des täglichen Lebens? Gegen Kälte hilft ja noch eine wärmende Decke aus Mobilmachungsbeständen der ehemaligen NVA, die anscheinend wohl noch in Lagern der deutschen Staatsreserve vorhanden sind. Aber was hilft gegen Hunger? 
 
Und, dass sich niemand im Westen irgendwelchen Illusionen hingibt. Wolodin meint, dass die Liste der Waren, der Erzeugnisse, die nur noch gegen Rubel verkauft werden, laufend erweitert werden sollte – so, wie es für Russland erforderlich ist.
 
Tja, niemand soll frieren ohne zu hungern – eine alte Redewendung, die ich noch aus früheren deutschen Zeiten kenne.
 
Und noch ein Nachsatz. Auch der Kreml hat sich zu den Gedanken von Wjatscheslaw Wolodin geäußert. Man meinte, dass die Idee gut ist und man wirklich an einer Erweiterung der Liste der Waren arbeiten sollte, die zukünftig nur noch gegen stabile Rubel verkauft werden. Peskow meinte, dass der Dollar sich nun schon endgültig diskreditiert habe. Der Euro ist auf dem besten Wege dazu, seine Reputation zu verlieren. Somit sollte man seiner eigenen Währung mehr Aufmerksamkeit und Vertrauen schenken.
 
Wenn also die westlichen Bündnispartner weiterhin nicht in Rubel bezahlen wollen oder können, werden wohl die Brot- und Butterregale bald eine übersichtliche Warenpräsentation haben.
 
 
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