Schicksal von Ostpreußen ist entschieden – es wird Polen übergeben

Schicksal von Ostpreußen ist entschieden – es wird Polen übergeben

 

Sollte es bisher wirklich noch einige wenige Deutsche gegeben haben, die auf eine Restaurierung des historischen Ostpreußens im Bestand von Großdeutschland gehofft haben, so werden sie mit dem heutigen Tag endgültig diese Hoffnung zu Grabe tragen, denn Ostpreußen wird polnisches Staatsgebiet.

Im Jahre 1984 wurde in den USA so eine Art Denkfabrik gegründet. Sie wurde „The Jamestown Foundation“ genannt und hatte die Aufgabe, den Zusammenbruch der Sowjetunion vorzubereiten bzw. analytisch zu begleiten. Wie man heute weiß, hat diese Denkfabrik ihre Aufgabe erfüllt, denn die Sowjetunion existiert nicht mehr.

Heute setzt das Institut seine analytische Arbeit fort und wird dabei von Bürgern der ehemaligen Sowjetunion und Russlands unterstützt, die zu früheren Zeiten in führenden Positionen in der Regierung und staatlichen Einrichtungen waren, aber das Land verlassen haben.

Nun hat diese US-Denkfabrik ein neues Dokument mit interessanten Überlegungen erarbeitet und polnische Medien haben dies veröffentlicht. Russische Medien, namentlich das föderale Portal „Eurasien Daily“ hat diese Überlegungen für die russischen Leser aufbereitet. Das amerikanische Dokument trägt den Titel „Wie müssen die Baltischen Staaten geschützt werden?“

Nach den Vorstellungen der amerikanischen Denkfabrik sollen sich die Polen opfern, damit das Kaliningrader Gebiet im Kriegsfall ausgeschaltet werden kann. Im Gegenzug werden die Polen dann das letzte Drittel von Ostpreußen erhalten, von dem Deutsche heute noch meinen, dass es unter temporärer Zwangsverwaltung Russlands stehe und eigentlich schon längst an Deutschland zurückgegeben werden müsste.

Ausgangspunkt der Überlegungen ist, dass Russland überraschend die baltischen Staaten angreift und auch einnimmt. Russland hat hierfür nicht nur das Potential, sondern auch konkrete Absichten – meint die US-Denkfabrik. Dies soll unter dem Vorwand des Schutzes der russischen Minderheit geschehen.

Das Dokument sieht vor, dass Polen im Konfliktfall mit seinen schweren Truppen, im Zusammenwirken mit den US-Einheiten die in Polen stationiert sind, das Kaliningrader Gebiet angreifen soll. Dieser Angriff hat das Ziel, die im Kaliningrader Gebiet stehende militärische Formation der russischen Armee, insbesondere die Raketeneinheiten, zu neutralisieren. Damit erhalten die NATO-Truppen die Möglichkeit, sich besser zu entfalten und zum Gegenangriff auf die in den Baltischen Staaten stehenden russischen Truppen anzutreten.

Die in Kaliningrad stehenden Raketeneinheiten vom Typ „Wal“, „Bal“, „S-400“ und „Iskander“ verhindern gegenwärtig jede Bewegung feindlicher Truppen in Richtung russisches Territorium im Konfliktfall.

In dem Dokument wird erwähnt, dass Russland im Kampf um Kaliningrad taktische Atomwaffen einsetzen könnte. Die Wahrscheinlichkeit wird aber als sehr gering eingeschätzt. Insgesamt geht das Dokument davon aus, dass der Krieg nach einem Monat beendet sein wird.

Im Ergebnis des Krieges, welcher natürlich für die NATO siegreich ausgeht, wird Polen das letzte Drittel von Ostpreußen, das heutige Kaliningrader Gebiet, übergeben – so das amerikanische Zentrum. Polen wird damit für seine fundamentale Rolle in einem zukünftigen Konflikt mit Russland belohnt.

Im Dokument wird kommentiert: „Die Russen müssen zur Kenntnis nehmen, dass eine nichtprovozierte Aggression gegen die NATO einen hohen Preis haben wird – nämlich den Verlust des Kaliningrader Gebietes.“

Mit anderen Worten – so das russische Informationsportal Eurasien-Daily – werden die Polen aufgefordert, das Leben ihrer Bürger zu opfern, damit Litauen, Lettland und Estland durch die NATO von den Russen wieder befreit werden können. Im Gegenzug erhalten sie das Kaliningrader Gebiet im Ergebnis der Verhandlungen nach dem Ende des Krieges.

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