Schirinowski – es liegt Krieg in der Luft. Die USA müssen das verstehen.

Schirinowski – es liegt Krieg in der Luft. Die USA müssen das verstehen.
 
Der Vorsitzende der Liberaldemokratischen Partei der Russischen Föderation Wladimir Schirinowski glaubt den Geruch von Krieg in der Luft zu spüren. Er möchte, dass auch die USA diesen Geruch wahrnehmen. Dann lösen sich alle Probleme von selbst.
 
 
Wladimir Wolfowitsch Schirinowski ist bekannt für seine direkten, manchmal schockierenden Meinungsäußerungen. Niemand hält ihn dabei auf. Ein Zeichen, welches die westlichen Demokraten gerne ignorieren, wenn sie behaupten, in Russland herrsche keine Meinungsfreiheit.
 
Nicht immer fällt es leicht, sich mit den drastischen Meinungen von Schirinowski zu identifizieren, auch wenn man im Stillen dies gerne möchte. Aber die Vernunft sagt, dass es doch angebracht ist, an einigen Stellen Zurückhaltung zu üben und durch übertriebene Rhetorik nicht noch die Stimmung weiter anzuheizen.
 
Schirinowski ist nicht nur Vorsitzender der drittgrößten Partei in Russland, sondern auch Duma-Abgeordneter. Das zeugt von einer besonderen Verantwortung im Bezug auf offizielle Meinungsäußerungen.
 
So äußerte er am Wochenende, dass Russland die Ukraine vollständig auflösen und als Oblast, er sagte Gouvernat, in den Bestand der Russischen Föderation aufnehmen soll. Die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ veröffentlichte seinen Kommentar in ihrer Radiosendung.
 
„Die Ukraine muss vollständig befreit werden und wir müssen überall unsere Verantwortlichen einsetzen. Die Ukraine soll nicht weiter existieren. Sie sollen wie ein Gouvernat in den Bestand Russlands eintreten“, - so Schirinowski.
 
Wenn das geschehen ist, setzte Schirinowski fort, wird es dort keine Kämpfer, keine Naziki und keine Antirussen mehr geben. Dafür werden dort wieder russische Schulen eröffnet.
 
Schirinowski zeigte sich überzeugt, dass man Forderungen gegenüber den USA leicht durchsetzen kann. Nur Washington muss verstehen, dass in der Luft der Geruch von Krieg hängt.
 
 
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Kommentare ( 2 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 29. Dezember 2021 04:05 pm

    Wenn ich ehrlich bin, hätte das bereits 2014 passieren müssen, bevor die vermeintlichen Sieger aus dem Westen von ihrem Rausch erwacht wären. Er, der W. W. Putin hätte sich wohl in seiner Dresdner Zeit mehr dem Parteilehrjahr der Ökonomie des Kapitalismus widmen sollen, wovon einer seiner "Kollegen" berichtet, daß er davon nicht viel hielt. Nun haben wir den Salat. Die Nato-Junkis glauben immer noch, daß sie eines Tages siegen werden.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 29. Dezember 2021 20:14 pm

    Putin kommt aus der Aufklärung - flankiert von Kenntnissen in Legislative und Exekutive - ausgerüstet mit einem gefestigten Standpunkt. Mehr braucht`s nicht.
    Mein Bruder, von Hause aus Sprachler, war durch ein zusätzliches Studium der Wirtschaftswisenschaft, und im langjährigen Umgang mit seinen Komtrahenden im KA bemüht, durch angepasstes Lernen Fehler zu minimieren.
    Kenntnisse im Umgang mit knallharten Westlern wurden nicht wirklich vermittelt, und schon garnicht im Parteilehrjahr. Das waren leider nur Exercicien - oft nur Glaubensbekenntnisse.
    Die Kuba-Krise fiel ins Ende meiner Studienzeit, und der Tenor in den von uns mit "Maximus-Linimus" bezeichneten Vorlesungen war:
    Der Kapitalismus ist sterbend, faulend, und parasitär.
    Das schafft Standpunkt, aber keine Kenntnis.
    Putin hat 20 Jahre später durch seine Abstinenz nichts versäumt, was ihm heute zu passe käme.
    Da braucht`s den Militär, mit solider,juristischer ausbildung.

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