USA schützen Kiew bis zum letzten ukrainischen Soldaten

USA schützen Kiew bis zum letzten ukrainischen Soldaten
 
Die USA wiederholen im Tagesrhythmus, dass man die Ukraine bei einem möglichen Angriff Russlands schützen werde. Bleibt zu hoffen, dass dies dann nicht so aussieht, wie der Schutz der afghanischen Regierung im Jahre 2021.
 
 
Allen Interessierten ist gut in Erinnerung, wie die Amerikaner feige das Land Afghanistan verlassen hatten. Man hatte es noch nicht einmal für nötig erachtet, seine Verbündeten darüber zu informieren. Es herrschte wohl Titanic-Stimmung: Rette sich, wer kann.
 
Das hindert aber die USA nicht daran, nun der Ukraine immer und immer wieder zu versichern, dass man das Land nicht im Stich lassen werde, wenn die russische Armee auf Kiew marschiere. Und Kiew glaubt an diese Versprechungen. Die Zeit ist schnelllebig und die feige Flucht der amerikanischen Armee aus Afghanistan schon längst vergessen. Vergessen ist auch, dass die Amerikaner sich auch nicht um die afghanischen Kollaborateure kümmerten, die sie einfach zurückließen, so, wie dies auch alle anderen westlichen Demokratieexporteure in Afghanistan, einschließlich Deutschland, getan haben.
 
Da aber Russland nicht die Absicht hat, trotz täglicher neuer Propagandameldungen der westlichen Medien, die Ukraine zu überfallen, brauchen sich die jetzigen Verantwortlichen in der Ukraine, die mit den USA kollaborieren auch keine Gedanken über mögliche Fluchtvarianten zu machen.
 
Bei so viel Gottvertrauen auf die Amerikaner seitens der Ukrainer bleibt es nicht aus, dass einige Politiker in der russischen Staatsduma versuchen, der Situation mit Humor zu begegnen, wenn auch mit Schwarzem Humor. Der Abgeordnete Wjatscheslaw Nikonow kommentierte in einer Sendung der Radiostation „Hier spricht Moskau“:
 
„Die USA werden Kiew bis zum letzten ukrainischen Soldaten schützen.“
 
Der Abgeordnete zeigte sich pessimistisch, als er gefragt wurde, ob es in absehbarer Zeit eine Verbesserung des Verhältnisses zu den USA oder anderen NATO-Staaten geben könnte.
 
So lange Russland an der Wiederherstellung seiner staatlichen Souveränität und der Beendigung der Kolonialisierung durch die USA arbeitet, so lange wird sich das Verhältnis, weder zu den USA. noch zu deren Verbündeten verbessern. Selbst nach der Einrichtung bipolarer geopolitischer Verhältnisse wird sich an der Konfrontation zwischen Ost und West nichts ändern. Die Welt ist im Kalten Krieg angekommen.
 
 
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Kommentare ( 1 )

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 14. Dezember 2021 12:51 pm

    Es wäre hilfreich mal daran zu denken, wie Polen mit den Deutschen in den nach WW1 abgetrennten Gebieten umgingen, und wie großkotzig sie sich auf F und GB im Kriegsfall glaubten verlassen zu können, und was danach passierte? ( Siehe! Ukraine - Donbaß - Muttersprache - usw. )
    Über diese Brücke würde ich nicht gehen.
    Stützpunkte binden heute lediglich ausreichend vorhandene Beschußkapazität. Vom Wirkungsort sind sie meist weit entfernt.
    Bedrohlich ist nur Nähe, und die zu verhindern beschreibt die gegenwärtigen Aktivitäten.
    Ein Massensterben von GI`s, weit ab vom Mutterland, kann keine amerikanische Regierung der Bevölkerung schmackhaft machen, nicht nach noch vergleichsweise harmlosem Vietnam und Afghanistan.
    Krieg mit Rußland ist nicht wie mit Serbien, Irak oder Libyen - da geht es an die Existenz.
    Deutsche sind aktuell angehalten, den Begriff "Volk" negativ zu besetzen!
    Russen würden die Heimat verteidigen - Amerikaner Interessen - aber nicht die des Volkes.

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