Verrat ist beliebt, der Verräter nicht. In Russland beginnen Erkenntnisprozesse

Verrat ist beliebt, der Verräter nicht. In Russland beginnen Erkenntnisprozesse
 
Darüber, wie die westlichen Demokratien mit Menschen umgehen, die durch sie missbraucht worden sind, um eigennützige Ziele in fremden Ländern zu erreichen, können Afghanen gegenwärtig ganz aktuell berichten. Nun bekommen aber auch Russen die moralischen Qualitäten der westlichen Demokratien zu spüren. Vom Schutz der Rechte der Menschen, die die Aufgaben ausländischer Auftraggeber erfüllt haben, kann nun schon keine Rede mehr sein.
 
 
Durch die Extremistenorganisation und Ausländischen Agenten „Fond für den Kampf gegen die Korruption“, wurde eine Vielzahl von Filialen und weiteren Organisationen geschaffen, um im Kampf gegen die verfassungsmäßige Ordnung in der Russischen Föderation, einen möglichst breiten Umfang der russischen Gesellschaft zu erfassen und in die gesetzwidrigen Aktivitäten mit einzuschließen.
 
Hierzu gehörte auch eine sogenannte „unabhängige“ Gewerkschaft der Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Leiterin dieser „Allianz der Ärzte“ ist Anastasia Wasiljewa. Aufmerksame Beobachter der Ereignisse der letzten Monate in Russland werden sich an spektakuläre Aufnahmen erinnern, die diese Frau vor dem Gefängnis IK-2 in Russland zeigten, wo diese forderte, Zugang zu dem inhaftierten kriminellen und angeblich kranken Bürger Nawalny zu erhalten.
 
Nun hat sich die Leiterin der „Allianz der Ärzte“, ebenfalls in Russland als Ausländischer Agent registriert, zu Wort gemeldet. Sie bat die russischen Bürger, ihre Organisation nicht mehr in Verbindung mit den Nawalny-Strukturen zu bringen. Sie habe sich zutiefst in dieser Organisation geirrt, sehe, dass sie und ihre Organisation missbraucht wurden. Führende Persönlichkeiten der Nawalny-Organisation, wie Wolkow, Schdanow und Pewschich haben sich ins Ausland abgesetzt und leben dort ein angenehmes Leben. Wie es den Zurückgebliebenen geht, interessiert niemanden mehr.
 
Es ist richtig, so Frau Wasiljewa, dass ihre Organisation, die im Jahre 2018 gegründet wurde, mit den Strukturen des Politikers Nawalny zusammengearbeitet habe. Jetzt aber habe man ihre Organisation vergessen und einfach sich selbst überlassen.
 
Interessant war die Wortwahl von Frau Wasiljewa, die Nawalny weiterhin als Politiker und nicht als Extremist oder Kriminellen bezeichnet.
 
Mit anderen Worten, würde Frau Wasiljewa weitere Gelder aus dem Westen erhalten, würde sie auch weiterhin ihre fragwürdige antirussische Tätigkeit im Nawalny-Sinne fortsetzen. Eine seltsame Art, Krokodilstränen zu weinen und die russische Gesellschaft um Verzeihung zu bitten.
 
Frau Wasiljewa jammert weiter, dass die Manager des Nawalny-Fonds jetzt alles zerstören, was in gemeinsamer jahrelanger Arbeit aufgebaut worden ist. Diesen Managern gehe es jetzt einfach nur um Geld und das Schicksal anderer ist denen egal. Alle, die ehemals mit den Nawalny-Strukturen zusammengearbeitet haben, droht nun strafrechtliche Verfolgung und niemand hilft diesen Menschen.
 
An der Wahrheit dieser Worte braucht wohl niemand zu zweifeln. Hoffentlich hören auch viele Russen diese Worte und erinnern sich daran, wenn mal wieder ein amerikanischer oder deutscher Diplomat bittet, doch einige kleine Hilfsdienste im Interesse der Entwicklung der russischen Gesellschaft und Demokratie zu leisten. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, nun kann er ins Gefängnis gehen.
 
Das man mit den Nawalny-Strukturen nicht mehr in Verbindung gebracht werden will, ist eine Sache. Es sind reine Worte zum Selbstschutz – nicht mehr und nicht weniger.
 
Frau Wasiljewa informierte jedoch, dass ihre „Allianz der Ärzte“ weiter existiert und weiterarbeiten werde. Hoffen wir, dass die dort organisierten Ärzte und anderes medizinisches Personal erkennen, dass sie in dieser Organisation nicht für Russland arbeiten, sondern dafür zu sorgen haben, die Aufgabe ausländischer Staaten zur Diskreditierung des russischen Gesundheitssystems zu erfüllen.
 
Russische Medien erinnern, dass gegen Frau Anastasia Wasiljewa in Russland ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung von Hygienebestimmungen im Zusammenhang mit ungesetzlichen Aktionen der Nawalny-Extremistenorganisation eingeleitet wurde. Ihr droht im Falle einer Verurteilung eine reale Gefängnisstrafe von einem bis anderthalb Jahren.
 
 
 
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