Weniger als 24 Stunden und der Spuk war vorbei

Weniger als 24 Stunden und der Spuk war vorbei

 

Am 24. Oktober hatte ein Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche informiert, dass eine alte Ortsbezeichnung, welche durch das faschistische deutsche Regime im Jahre 1938 angeordnet worden war, durch Unbekannte restauriert wurde. Dies geschah wenige Stunden vor einem Besuch des Kaliningrader Gouverneurs in diesem Kreis.

Über den Vorfall berichteten Kaliningrader Regionalmedien und auch föderale Medien. „Kaliningrad-Domizil“ schloss sich mit einem Beitrag für die deutschsprachigen Leser der Berichterstattung an.

Verständnis für die Kritik an der Erneuerung der Inschrift mit faschistischem Geist wurde der Berichterstattung, insbesondere bei Deutschen, wenig entgegengebracht. Damit reiht sich dieser Vorfall und deutsche Reaktionen einfach nur in die allgemeine Tendenz der Anfeindungen zum Status Quo des Kaliningrader Gebietes ein.

Zitat aus Facebook: Krad Mann: Wir kommen wieder - versprochen!

Es dauerte nur wenige Stunden, bis Kaliningrader Verantwortliche auf diesen neuen Vorfall der End-Russifizierung des Kaliningrader Gebietes reagierten und Weisungen gaben, die Inschrift „Tollmingen“ zu entfernen. Am Morgen des 25. Oktober war die Inschrift getilgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein anderer Facebook-Teilnehmer kommentierte die Berichterstattung von „Kaliningrad-Domizil“ unmißverständlich:

Fabian Beyer: Uwe Niemeier Sie sind einer der schlimmsten noch lebenden Geschichtsverdreher der heutigen Zeit...

 

 

Der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Kaliningrader patriotisches Forum“, Michael Tscherenkow kommentierte, dass die bisher unbekannten Restauratoren der Inschrift wohl die Absicht hatten, den Gouverneur während seines Besuches bloßzustellen.

Nachdem bekannt wurde, dass die Inschrift entfernt wurde, kommentierte ein weiterer Facebook-Teilnehmer:

Philippe Maes: Ein Faschismus durch einen anderen Faschismus ersetzt...

 

 

Gegenwärtig untersuchen die zuständigen Behörden, wer die Restaurierung der Inschrift veranlasst und durchgeführt hat.

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