Wladimir Wladimirowitsch wechselt den Beruf

Wladimir Wladimirowitsch wechselt den Beruf
 
Der sowjetische Film „Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf“ hat Pate gestanden für meine Überschrift. Und da Putin am Montag, gemeinsam mit Studenten ein wenig über seine berufliche Zukunft nachgedacht hat, lag es nahe, meinen Beitrag so zu nennen. Kurz zusammengefasst kann sich Putin mit dem Weinanbau in Russland anfreunden und sich eine Tätigkeit als Berater vorstellen.
 
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf“
Videoeinspielung: Zitat Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin
 
Wir erinnern uns, dass am Montag der russische Präsident Putin mit Studenten eine online-Videokonferenz durchgeführt hat. Der 25. Januar ist traditionell der „Tag der Studenten“ in Russland und Putin nutzt diesen Tag jedes Jahr, um sich mit Studenten, der positiven Zukunft des Landes, auszutauschen. Ein russischer Journalist kommentierte das montägliche Treffen dahingehend, dass Putin den Kontakt mit positiv eingestellten Menschen braucht, um die Eindrücke der Randalierer, die ihn am vergangenen Samstag als „Dieb“ bezeichneten, ein wenig in den Hintergrund zu drängen.
 
Wobei ich glaube, dass Putin seit zwei Jahrzehnten an derartige und noch schlimmere Beleidigungen gewohnt ist und derartiges den Präsidenten wohl kaum aus dem seelischen Gleichgewicht bringt.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Iwan Wassiljewitsch wechselt den Beruf“
 
Und einer der dort anwesenden Studenten stellte dem Präsidenten die Frage nach dem Palast, den er nach Informationen des Herrn Nawalny am Grünen Strand der Spree … äh, am noch grüneren Strand des Schwarzen Meeres, besitzen soll.
 
Und während Putin zum eigentlichen Fakt antwortete, ergänzte er noch einiges zu seinem Bekanntenkreis, zum Unternehmertum und zu seinen Interessen. Im Westen würde man das wohl Smalltalk nennen. Hören wir mal rein, was Wladimir Wladimirowitsch den Studenten erzählt hat und setzen dann fort:
 
Videoeinspielung: Präsident Putin über mögliche zukünftige Tätigkeiten
 
Na gut, Putin hat so nebenbei ein wenig Reklame gemacht für einen guten russischen Sekt, der vermutlich in den kommenden zwei Tagen in Russland komplett ausverkauft sein wird.
 
Grafik: Präsident Putin macht Werbung für russischen Sekt
 
Vermutlich wird Nawalny den Präsidenten in einem nächsten Video beschuldigen, Schleichwerbung zu machen und dafür Milliarden zu kassieren. Aber, wie sagen die Russen: „Bog s nim“.
 
Videoeinspielung: Internetfund russisches MAT
 
Wenige Stunden später meldete sich Boris Titow, der Bevollmächtige des Präsidenten für das russische Unternehmertum zu Wort. Es stellte sich heraus, dass die Familie Titow Inhaber des Unternehmens ist, von dem Putin gesprochen hat. Hören wir mal rein, was Titow gesagt hat:
 
Videoeinspielung: Boris Titow zu den beruflichen Qualifikationen des russischen Präsidenten
 
Ja, schauen wir uns in der Welt um, so sehen wir, dass viele ehemalige Staatenlenker nach wie vor aktiv sind. Auch Minister und Staatssekretäre sind dies. Irgendwie muss man ja leben und Geld verdienen, um sich Brot und Margarine kaufen zu können. Also denkt auch Putin nach, was ihm denn so Spaß machen würde, wenn er denn 2024 nicht wieder antreten würde. Allerdings hoffe ich, dass die Ereignisse am vergangenen Samstag dem Präsidenten deutlich vor Augen geführt haben, dass das Land ihn braucht, denn es ist absolut noch nicht die Ordnung im Lande geschaffen, die wir brauchen, um eine ungestörte Entwicklung zu garantieren.
 
Videoeinspielung: Zitat Präsident Putin
 
Danke für Ihre Aufmerksamkeit
Tschüss und Poka aus Kaliningrad
Reklame

Kommentare ( 1 )

  • Gerald Hübner

    Veröffentlicht: 27. Januar 2021 10:55 pm

    Der Champagner ist gut, darf sich auch so nennen. War selbst mal da, am Schwarzen Meer, in der Nähe von Anapa, 2013 glaube ich, habe 6 Flaschen mitgenommen. Aber Brut, für 1200 Rubel / pro Flasche!(in 2013)

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 27. Januar 2021 10:58

      ... Qualität hat ihren Preis.

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