Zuschauer und Leser fragen, Erichowitsch antwortet. Wie weiter in der Ukraine?

Zuschauer und Leser fragen, Erichowitsch antwortet. Wie weiter in der Ukraine?
 
Ab und zu kommentieren Zuschauer oder Leser meine Beiträge und stellen Fragen. Ich könnte einfach in der Kommentarfunktion antworten. Aber bei manchen Fragen ist es einfach schade, sie in der Kommentarfunktion untergehen zu lassen. Somit gibt es mein Format, wo ich Ihnen ausführlicher antworte.
 
 
Am Wochenende hat mir ein Leser, mit einem recht süffigen Namen, über die Kommentarfunktion meines Informationsportals seine Meinung zu Vorgängen in der Ukraine mitgeteilt. Er macht sich Sorgen um Russland. Hören wir mal, was er geschrieben hat:
 
Ich habe Sorge vor einer "gesichtswahrenden" Regelung, die in Wirklichkeit eine kaum verschleierte Niederlage wäre. Das darf nicht geschehen! Wenn es irgendeine Vereinbarung gibt, kann man davon ausgehen, dass das US-gesteuerte ukrainische Marionettenregime sich nicht daran halten wird! Eine nüchterne Feststellung: Wenn es darum geht, möglichst viele Russen/Russischsprachige in Sicherheit zu bringen, kann eine Lösung nur darin bestehen, den Osten/Südosten der Ukraine zu ANNEKTIEREN. Das russische Militär darf sich aus den befreiten Gebieten nicht zurückziehen und die Menschen ihrem Schicksal überlassen! Mit der Annexion würde aber nur dieses eine Problem halbwegs gelöst, alle anderen Probleme nicht. Die Rest-Ukraine wäre trotzdem ein hochgerüsteter NATO-Stachel im russischen Fleisch. Deshalb finde ich es schwer, mir eine befriedigende Lösung vorzustellen, sei sie auch nur rein theoretisch. Herr Niemeier, welche Meinung haben Russen in Ihrem Umfeld dazu? Und was meinen Sie?
 
Ich schlage vor, dass wir die Meinung meiner Bekannten einfach weglassen, denn der Beitrag würde den Rahmen des Zumutbaren sprengen. Kurz zusammengefasst kann ich aber sagen, dass ich in meinem Bekanntenkreis nur einen habe, der sich kritisch zum Auftrag der russischen Armee in der Ukraine äußert. Er hat von uns (viele meiner Bekannten sind oder waren Militärs) den Dienstgrad „Liberalissimus“ erhalten.
 
Ich persönlich hoffe auch, dass es zu keiner gesichtswahrenden Lösung kommt. Der Auftrag ist von meinem Präsidenten sehr klar formuliert worden und er sollte ausgeführt werden – auch wenn, wie viele vermuten, die Ausgangsplanung nicht eingehalten und in den letzten Tagen korrigiert wurde.
 
Auch ich habe nicht verstanden, warum Positionen Anfang April aufgegeben wurden. Wenn wir aber davon ausgehen, dass es sich um eine Militäroperation und nicht um einen Krieg handelt, so sollen wohl die Kräfte, die in der Ukraine im Einsatz sind, personell begrenzt bleiben. Russlands Armee hat einen Personalbestand von rund einer Million Mann. Da wehrpflichtige Soldaten in der Ukraine nicht eingesetzt werden, ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Soldaten also begrenzt. Wären wir in einem Krieg, so wäre es leichter, gewonnene Positionen zu halten und für andere Schwerpunkte weitere Truppen aus Russland in die Ukraine zu verlegen.
 
 
Somit gehe ich davon aus, dass jetzt, nach erfolgter Umgruppierung, die Ukraine vom tiefen Osten, also dem Donbass, Schritt für Schritt Richtung Westen ent-NAZIfiziert und demilitarisiert wird. Von Vorteil ist hierbei, dass die südlichen und die nördlichen Gebiete bereits unter russischer Kontrolle sind und die Ukraine den Zugang zum Meer verloren hat.
 
Weiterhin gehe ich davon aus, dass Russland jetzt endlich beginnt, den NATO-Nachschub zu unterbinden. Wie man zielgenau ausländische Söldner in großer Anzahl mit einer Rakete vernichten kann, hat Russland nun schon mehrfach bewiesen. Jetzt muss der Land- und Eisenbahnnachschub, der ja nur über einen relativ kleinen Bereich ins Land gelangt, unterbunden werden.
 
Wichtig scheint mir, dass die anscheinend immer noch funktionierende zivile und militärische Versorgungsinfrastruktur vollständig aufgeklärt und endgültig vernichtet wird. Ich meine hier insbesondere Tankstellen und Treibstofflager. Rufen wir uns in Erinnerung, dass die Ukraine 50 Prozent des Benzins aus Weißrussland bekommt, also bekam und 30 Prozent des Diesels aus Russland, so hätte eigentlich das Problem der Mobilität der ukrainischen Armee längst erledigt sein müssen.
 
Sollte somit der Nachschub unterbunden werden, wird auch dem relativ zügigen Vormarsch der russischen Truppen Richtung Westen nichts mehr im Wege stehen.
 
In Abhängigkeit, wie und wo sich die ukrainischen Truppen zurückziehen oder neu konzentrieren, könnte es sein, dass die russischen Truppen eventuell östlich vor Kiew ihren Vormarsch beenden und somit eine „Restukraine“ erhalten bleibt, die aber eigentlich nicht lebensfähig ist. In Abhängigkeit, wie der Zustand der ukrainischen Armee eingeschätzt wird und wie viele der NAZIonalisten sich in die Hauptstadt Kiew retten können, wird Russland entscheiden, ob man sich auf einen Häuserkampf einlässt, oder die Restukraine mit Kiew einfach nur isoliert.
 
Somit kommen wir doch mal kurz zu Diskussionen in meinem Bekanntenkreis zurück.
 
Es gibt Ansichten, dass sowohl Polen, wie auch Ungarn, die seit vielen Jahren für die ukrainischen Bewohner dieser westlichen Regionen der Ukraine, doppelte Staatsbürgerschaften ausgeben, diese Gebiete übernehmen werden und somit der ukrainische Staat aufhört, zu bestehen. Wie diese Übernahme erfolgen kann, ist mir noch nicht ganz klar. Eine militärische Lösung kann es nicht geben. Also bleiben nur Verhandlungen, bei denen Russland vermutlich die besseren Karten hat.
 
Die Gebiete, die von den russischen Truppen entNAZIfiziert und demilitarisiert worden sind, erhalten neue Verwaltungsstrukturen und könnten als eigenständiger Staat freundschaftlich mit Russland koexistieren und kooperieren. Niemand wird etwas dagegen haben, wenn die Europäische Union und andere Länder, hier Handel und Wandel betreiben.
 
Die Situation könnte sich anders gestalten, wenn die NATO-Staaten ihre Einmischung nicht beenden. Dann wäre ein Beitritt der befreiten ukrainischen Gebiete zum Bestand Russlands eine Möglichkeit, der NATO ihre Grenzen aufzuzeigen, denn dann würden Kampfhandlungen auf russischem Gebiet stattfinden. Was das bedeutet, dürfte jedem klar sein.
 
Sollte das Szenario so stattfinden, wie ich es mir mit meinem etwas veralteten militärischen Wissen vorstelle, könnte das Thema Ukraine in einem Monat beendet sein.
 
Bleibt noch zu klären, was mit den Resten der NAZIonalistischen Bataillone passiert. Diejenigen die überlebt haben, wissen, dass sie Mörder sind. Sie haben Kriegsverbrechen begangen und werden alles tun, um sich der Verantwortung zu entziehen. Sie sind Todeskandidaten auf Abruf. Entweder organisieren sie, wie von den USA angekündigt, einen Terrorkampf in der Ukraine oder aber sie gehen dorthin, wo sie weiter morden können – irgendwo im Ausland.
 
 
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Kommentare ( 12 )

  • Winfried Ludwig

    Veröffentlicht: 11. April 2022 14:47 pm

    Anscheinend haben wir alle dieselben Fragen...zb warum Putin den Energiehahn nicht zudreht....merkt er nicht wie der Westen ihm gegenueber auftritt...was heisst Auftreten...das was passiert ist Treten treten treten von allen Seiten...Warum empfaengt er den depperten Oesi? Warum telefoniert er noch mit der falschen Fratze Macron? Und die von Herrn Niemeier angesprochene Sicht , dass es kein Krieg sei sondern in zitiere: ...Wenn wir aber davon ausgehen, dass es sich um eine Militäroperation und nicht um einen Krieg handelt... also bitte herr Oberleutnant ad...das ist doch Haarspalterei...
    Wir alle leiden unter diesem Krieg...wir kleinen Leute werden um unsere Ersparnisse die wir mit Fleiss und Arbeit erworben haben...erleichert...die grossen fetten saecke machen die Reibe...vorher die Pharmas jetzt die Ruestis und die Oelis...
    das muss ein Ende haben Herr Putin...wir alle haben nur noch Sie der uns von diesem kapitalistischen Verbrechern befreit...

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 11. April 2022 14:57

      ... ich bin durch das Kriegsministerium der BRD am 3. Oktober 1990 vom Oberstleutnant zum Major degradiert worden. Grund hierfür war, dass ich für den Dienstgrad Oberstleutnant mit 35 Jahren zu jung war. (Napoleon war 24 als er General wurde)

      Sie degradieren mich nun vom Major zum Oberleutnant mit der Begründung, dass ich eine eigene Meinung habe.

      Wenn Sie Krieg sagen wollen, so sagen Sie Krieg. Ich bin russischer Staatsbürger und schütze die Interessen meines Staates. Dazu gehört auch, Formulierungen zu übernehmen, die in der gegenwärtigen Situation von denen vorgeschlagen werden, die für das Schicksal meines Landes die Hauptlast tragen. Also lassen Sie mich so reden wie ich will und wie es mein Land für richtig hält.

  • Winfried Ludwig

    Veröffentlicht: 11. April 2022 15:05 pm

    Da muss ich mich entschuldigen , aber ich wollte sie in keinster Weise aergern...ich liebe auch Russland auch wenn ich nur deutscher bin der in Bulgarien wohnt...ich wollte auch etwas locker formulieren...dass sie so reagieren dass ich ihren Dienstgrad nicht wusste tut mir leid...
    Trotzdem muessen auch sie mir zugestehen meine meinung zu aeussern...und fuer mich ist das krieg
    also ich will frieden MIR Пйр

  • Wladi

    Veröffentlicht: 11. April 2022 15:25 pm

    Alles gesagt

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 11. April 2022 17:39 pm

    Mir scheint es wichtiger zu sein, darauf hinzuweisen, daß dem Status der dann Rest-Ukraine nicht nur eine Neutralität bezüglich eines Nichtmitglieds der Nato, sondern auch eine Nichtmitgliedschaft der EU umfaßt. Es sollte auch verhindert werden, daß diese Restukraine auch keine seperaten militärischen Vereinbarungen über die Stationierung von angeblich der Nato nicht unterstehenden Waffensystemen und Truppen auf ihrem Territorium gestattet. Ich denke da an das Beispiel Polen, die (angeblich) nicht der Nato unterstehende US-Truppen im Land hat und dafür die Polen für 2 Mrd. USD einen entsprechenden Standort errichtet haben oder errichten wollen.
    Um zu ihren ehemaligen Gebieten wieder zu gelangen, werden wohl die Polen eine Friedensmission starten, um zu verhindern, daß die russischen Truppen jemals wieder ehemaliges polnisches Staatsgebiet betreten werden. Die anderen werden diesem Beispiel folgen und vergessen, wieder nach Hause zu fahren und einfach annektieren. Siehe Golanhöhen.

  • Müller-Thurgau

    Veröffentlicht: 11. April 2022 18:06 pm

    Ich bin der mit dem süffigen Namen. :)

    Vielen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage. Ich hoffe sehr, daß Rußland alle Ziele erreicht und daß Sie in allem recht haben. Unsere Vorstellungen sind doch recht ähnlich, auch wenn ich sie nicht ganz so deutlich ausdrückte.

    Die polnische Karte von einer möglichen Aufteilung der Ukraine kannte ich schon, ich hatte sie bei meiner Frage im Kopf. Wir haben nichts dagegen, wenn Odessa ins russische Mutterland zurückkehrt. Und wenn die Polen mit Lemberg/Lwów liebäugeln, kann man das verstehen (obwohl man darüber nicht begeistert sein muß). Und die Ungarn .. naja.

    Wie auch immer, Hauptsache ist, daß möglichst alle Russen in Sicherheit gebracht werden und daß die Ukraine nicht mehr ein NATO-Stachel im russischen Fleisch sein kann! Wie lange das alles dauert, werden wir sehen.

    Gruß nach Kaliningrad, das hoffentlich weiter gut versorgt wird, auch falls der Weg durch Litauen ganz blockiert werden sollte.

  • Müller-Thurgau

    Veröffentlicht: 11. April 2022 18:38 pm

    "Krieg" oder "Militäroperation". - Ich schrieb hier auch kürzlich, daß Rußland die Operation endlich als KRIEG führen sollte. Damit meinte ich, daß ukrainische Reserven und der feindliche Nachschub vernichtet werden müssen, und zwar möglichst schnell. Das geschieht nun anscheinend. Ich wollte natürlich nicht, daß die russische Armee lange Fronten errichtet und mit Stalinorgeln alles kurz und klein schlägt. Es ist eben eine sehr spezielle, kaum jemals dagewesene Operation, bei der vorsichtig vorgegangen werden muß. Aber militärisch konsequent sollte sie schon sein. Es geht ja auch darum, die eigenen Verluste niedrig zu halten.

  • Harm

    Veröffentlicht: 11. April 2022 20:11 pm

    Viele Menschen sind bereits gestorben. Und noch viel mehr Menschen werden sterben,. Und noch viel mehr werden sterben. Ukrainer und Russen in Panzerwagen. Millionen Menschen sind geflohen und vieles wurde zerstört. Die Beziehung zwischen dem Westen und Russland ist vorbei. Es ist ein großes Drama. Der Rest ist ein nachträglicher Einfall und leider geopolitisches Geschwätz. Es gibt kein Gewinner. Nur verlierer. Zuerst die Ukrainer, dann die Russen, die EU und die gewinner sind US of A und China.

  • Herbert Bachmann

    Veröffentlicht: 12. April 2022 08:05 pm

    Die Arschkarten sind schon längst verteilt, auch ich habe schon eine, mein Vermieter hat die Heizkostenpauschal um 30 € pro Monat angehoben, zudem steigen die Lebensmittel Preise in allen Segmentgruppen, alles wird Begründet mit dem Krieg, Lieferengpässe, Knappes Warenangebot, Sanktionspolitik, Putin etc. Nur niemand spricht über das Versagen in der eigenen Politik, es ist ja so einfach, Corona ist jetzt bis zum Herbst ausgeblendet, ein neues Feindbild mußte her, jetzt ist Putin an allem Schuld, und der Ami reibt sich die Hände deren Rüstungsindustrie läuft auf vollen Touren.

  • Eckart

    Veröffentlicht: 12. April 2022 09:27 pm

    Noch sind es 4 Wochen bis zur Feier auf dem Roten Platz. Es wird eine ungewohnte Angelegenheit werden.
    In meiner Glaskugel ist nicht zu erkennen, ob die Russen es bis dahin schaffen, einen neuen Grenzverlauf für Ihr Land entlang des Dnepr's zu realisieren, die man dann als die permanente und strategisch brauchbare Westgrenze den Menschen nicht nur politisch, sondern auch als mental akzeptabel, gut erklären könnte.
    Sehr milchig ist die Kugel an der Stelle, wie die Verhältnisse sich um Odessa entwickeln werden, denn dieses Gebiet wird sich vermutlich vehement wehren , wie es vergleichbar in Kiew gelungen ist.
    Ich glaube kaum, dass es der Westen zulassen wird, dass ihm der Zugang zum Schwarzen Meer dort verschlossen wird, denn der Plan ist doch Finnland und Schweden auch noch in die Nato aufzunehmen, und so den Gürtel um Russlands Westgrenze lückenlos zu schließen.
    Sollte Odessa tatsächlich fallen, kommen auf Kaliningrad unweigerlich spiegelbildliche Dinge zu . Isolation total.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 12. April 2022 09:30

      "... kommen auf Kaliningrad unweigerlich spiegelbildliche Dinge zu . Isolation total."

      Ich bin gespannt auf diese Erfahrung. Und, ob Sie es glauben oder nicht, ich bereite mich seit Wochen in meiner Eigenschaft als Blogger darauf vor.

  • Mombo

    Veröffentlicht: 12. April 2022 10:01 pm

    Jeden Abend laufen in den hiesigen öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten Hollywood-Filme mit dem Haupt-Thema us-amerikanischer Staatsbürgerkunde, sprich: Wild-West- und Verbrecher-Filme.
    Mir ist nicht bekannt, dass sich die darauf begründete US-Politik in den Jahrhunderten seit dem an den Ureinwohnern begangenen Genozid irgendwie verändert hat. Zusammengefaßt kann man das lesen und sehen in zahlreichen Schriften und Interviews amerikanischer "Sicherheits"-Berater der jeweiligen Regierungen in Washington. Wieso sollte die US-Politik jetzt von dieser Linie abweichen? Hier können nur rote Linien helfen, die so durchgesetzt werden, dass sie sogar von US-Regierungsvertretern verstanden werden können oder müssen. Das ist bzw. wird sehr schwierig aber nicht unmöglich sein....

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 12. April 2022 12:23 pm

    @Mombo
    Aber es ist doch schon beeindruckend, daß die Cowboys zusehen müssen, wie mehr oder minder ohne sie Politik vollzogen wird. Sie müssen sich mit Hilfe ihrer gesamten Schar von Nato - Puppen bei ihrer anti-russischen und anti - chinesischen Propaganda und Hetze und den nun schon fast totalen Sanktionen gegen Rußland aus dem direkten Kampf heraushalten. Ansonsten droht Westeuropa und vor allem diesem nordamerikanischen Inselreich von der Beringstraße bis zum Panama-Kanal der atomare Untergang. Bisher waren sie durch die großen und weiten Ozeane eigentlich ziemlich geschützt. Das war dann etwa 15 Jahre nach Ende des WK II schon ziemlich vorbei - und jetzt erst recht.
    "Der Westen " hat wohl erkannt, welche Rolle diesese Auseinandersetzung in der Ukraine zwischen der Nato und Rußland spielt. Gehen die Russen siegreich daraus hervor, hat die Nato verloren. Nicht nur die Faschisten in der Ukraine. Die Welt wird danach so oder so eine andere sein.

  • Müller-Thurgau

    Veröffentlicht: 12. April 2022 22:02 pm

    Präsident Putin sagte heute, er weiß, daß viele Menschen ein schnelleres Vorgehen erwartet hatten, aber die Operation läuft nach Plan. Sie wird auf diese ruhige Weise durchgeführt, um die Kräfte des Gegners zu binden und die eigenen Verluste möglichst niedrig zu halten. Es geht jetzt darum, die militärische Infrastruktur der Ukraine zu zerstören, um dann aktiver vorgehen zu können. Das Ziel bleibt, den Menschen im Donbass zu helfen, die bisher einem Genozid ausgesetzt waren.
    ·
    Ich vertraue darauf, daß er die Lage richtig darstellt. Wir sollten weniger ungeduldig sein. Putin erwähnte zwar nur den Donbass, aber ich hoffe, daß er mit "aktiver vorgehen" auch die Westwärtsbewegung bis hinter Odessa meinte, die Erichowitsch erwartet. Denn da leben überall Menschen, die auch unter den Nazibanden leiden.
    ·
    Nicht klar ist mir, wie die Rest-Ukraine als Gefahrenherd ausgeschaltet werden kann. Sie wird sich an keine Vereinbarung halten, dafür werden die NATO-Strippenzieher schon sorgen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 12. April 2022 22:10

      ... ich hoffe, wir erhalten darauf bis zum 9. Mai 2022 eine Antwort.

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