Archiv ... mit deutschem Akzent

Ich war niemals in New-York

Niemals in meinem Leben war ich in den USA und mit, an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, werde ich niemals dorthin reisen. Reisen ist für mich Stress und die lange Reise in die USA bedeutet langer Stress. Dazu kommt, dass meine Gesinnung wohl zukünftig Grund sein wird, dass mir die USA – völlig zu Recht – die Einreise verweigern werden.

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Russland dreht die Schrauben für Wehrpflichtige fester

Die russische Armee, in den 90er Jahren am Boden liegend und ein Bild des Jammers, hat ihr Image vollständig geändert. Von vielen unbemerkt, lief hinter den Kasernenmauern ein Erneuerungsprozess, der für alle wohl, spätestens ab 2015 sichtbar wurde.

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Sowjetisches Memorial in Kaliningrad weicht deutschem Memorial in Ostpreußen

Natürlich kann man nicht von einer Germanisierung des Kaliningrader Gebietes sprechen, wenn ein sowjetisches Memorial, welches an die, bei der Eroberung Ostpreußens im Großen Vaterländischen Krieg, gefallenen Sowjetsoldaten erinnert, weichen muss, damit die Kopie eines deutschen Pferdedenkmals wieder aufgestellt werden kann.

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Nicht allen kann man es Recht machen

Was war das für ein Ansturm, als wenige Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft die Wasserspiele am Museum für Bildende Kunst, der ehemaligen Königsberger Börse, eingeweiht wurden.

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Korruption: Leben ist Geben und Nehmen.

Man liefert sich jetzt gegenseitig ans Messer. Dies ist einerseits gut für die russischen Rechtspflegeorgane, denen dies die Arbeit erleichtert, zeigt aber andererseits auch die ganze moralische Verwerflichkeit und Verdorbenheit des Korruptionssystems. Es gilt das Motto: Rette sich wer kann.

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Die deutsche Friedhofsordnung im russisch-zwangsverwalteten Ostpreußen

Deutsche sind gesetzestreu. Deutsche sind ehrlich. Deutsche sind korrekt. Deutsche sind diszipliniert. Und Deutsche regeln das gesamte Leben mit filigran ausgefeilten Gesetzen und den dazugehörigen Durchführungsbestimmungen, die sie dann auch pedantisch einhalten. Und zum Leben gehört das Sterben. Und zum Sterben gehört der Friedhof und das Leben auf dem Friedhof.

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Königsberger Kaffeefahrt ist beendet. Erste Erfolge bei Polizeiermittlungen

In der letzten Mai-Dekade hat sich eine deutsche Touristengruppe von rund 30 Personen im Kaliningrader Gebiet aufgehalten. Neben den dunklen Wäldern und kristallenen Seen Ostpreußens, wurden den Touristen auch Möglichkeiten für eine Ansiedlung im Kaliningrader Gebiet vorgestellt. Dabei kam es zu einem Zwischenfall.

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Noch ist die Kritik nicht laut – aber man kann sie hören, wenn man lesen kann

Die Korporation für die Entwicklung des Kaliningrader Gebietes ist eine mächtige, einflussreiche, regierungseigene Organisation, die nach Investoren suchen soll, damit sich das Gebiet entwickelt. In der Zukanow-Ära stand sie im ständigen Aufmerksamkeitsfocus der Kaliningrader Medien. Dann wurde es ruhiger.

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Sorgenkind „Kaliningrad“ – Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Kaliningrad hat „Kaliningrad“ – das neue Stadion auf der Oktoberinsel. Alle sind begeistert. Selbst in der Dunkelheit leuchtet es strahlend blau und begeistert professionelle Fotografen. Aber die Schönheit muss bezahlt werden. Das Gebiet hat Möglichkeiten gefunden – allerdings wohl nicht die effektivsten.

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Kaliningrader patriotische Fassaden-Kunst: Dreist und primitiv – meinen Deutsche

Seit einigen Monaten läuft im Kaliningrader Gebiet ein Projekt zur Verschönerung von Fassaden. An großen, meist fensterlosen Hausflächen, werden großformatige künstlerische Fassadengestaltungen vorgenommen. Deutsche kommentieren in sozialen Netzwerken das Street-Art Projekt der Russischen Föderation und bezeichnen dies als dreist, primitiv und Verherrlichung des Krieges.

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