Caritas hilft. Caritas suggeriert. Caritas politisiert. Caritas schweigt.

Caritas hilft. Caritas suggeriert. Caritas politisiert. Caritas schweigt.
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Caritas ist eine christlich orientierte Wohltätigkeitsorganisation, die weltweit, somit auch in Russland, tätig ist. Sie hat eine Vertretung in Kaliningrad. Publizistisch tritt diese Vertretung nicht in Erscheinung. Auch an irgendwelche Medienmeldungen in den letzten Jahren, zum Thema Wohltätigkeit, habe ich keine Erinnerungen, die die Caritas betreffen.

Screen Googlesuche „Caritas Kaliningrad“ einspielen

Dafür gibt es aber die Caritas Deutschland, die sich eigentlich für Deutschland zuständig fühlen müsste. Aber diese meint, sich auch für Wohltätigkeit und Spenden für die armen und von wirtschaftlichen Nöten und Existenzängsten geplagten Kaliningrader einsetzen zu müssen. 

Screen Artikel Caritas-Deutschland einspielen: https://www.caritas-international.de/hilfeweltweit/europa/russland/russland-kaliningrad-projekt

Vielleicht habe ich ja eine verkehrte Vorstellung von der Struktur der internationalen Caritas. Aber als ehemaliger Militär habe ich gelernt, dass jede Struktur für einen bestimmten Bereich zuständig ist. Aber, ich habe auch gelernt, dass es übergeordnete Kommandostrukturen gibt, die Handlungen koordinieren.

Und so steht für mich die Frage, warum von der Vertretung Caritas-Kaliningrad kaum etwas zu hören oder zu lesen ist und sich die Caritas Deutschland in die Belange der Kaliningrader Vertretung einbringt.

Das sich Vertretungen einer Organisation länderübergreifend unterstützen, informieren und helfen – dagegen ist nichts zu sagen. Bedenklich finde ich es nur, wenn ausländische Vertretungen sich mit politisch wertenden, unkorrekten und diskreditierenden Äußerungen in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes, in diesem Fall der russischen Region Kaliningrad, einmischen.

Screen Eigenartikel mit Leser-Kommentaren einspielen http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/-mit-deutschem-akzent-/ein-blick-in-die-taschen-und-bankkonten-der-kaliningrader/

Ein Artikel in deutschen Medien, auf den mich freundlicherweise ein Leser meines Informationsportals aufmerksam machte, vermittelt in nur wenigen Sätzen ein verheerendes Bild über das heutige Kaliningrad. Und der deutsche Leser, der, in Ermangelung von anderen Informationsquellen, sich diesen Beitrag inhaliert, wird zu dem Schluss kommen: Kaliningrad ist das Armenhaus Europas, herunterwirtschaftet von den Russen und an den Rand der humanitären Katastrophe getrieben.

Wir finden in dem medialen deutschen Beitrag der deutschen Caritas-Hilfsorganisation solche Schlagwörter wie:

  • das Leben ist geprägt von Armut
  • schlechte Wirtschaftslage
  • hohe Arbeitslosigkeit
  • steigende Lebensmittelpreise
  • verarmte Menschen
  • prekäre Verhältnisse
  • häusliche Gewalt
  • fürsorgelos
  • materielle Not
  • Existenzangst
  • Ausgrenzung
  • fehlende soziale Kompetenz
  • fehlende Perspektiven
  • Frustration
  • Alkohol- und Drogenkonsum

Der gesamte Absatz hat 133 Wörter, gespickt mit 15 Negativbegriffen. Logisch, dass der deutsche Medienkonsument für den Rest seines Lebens zum Leben in Kaliningrad geschockt ist.

Dabei wird der Beitrag der deutschen Caritas überhaupt nicht konkret, bringt keine Ziffern, Statistiken oder Belege für die aufgestellten Behauptungen. Man zitiert niemanden, man interviewt niemanden – man behauptet einfach und bittet den deutschen Leser um Geld.

Screen email an Caritas-Deutschland und Caritas-Kaliningrad einfügen

Ich habe mich am 8. März an die Caritas in Deutschland und Kaliningrad gewandt, und um Auskunft gebeten. Ich wollte wissen, auf welcher Grundlage, unter Nutzung welcher Quellen man zu der im Artikel gebrachten verbalen Einschätzung gekommen ist. Ich habe keine Antwort erhalten – weder aus Deutschland, noch aus Kaliningrad.

Ich kann hier nicht auf alle aufgestellten pauschalen Behauptungen eingehen, versuche aber auf einige zu antworten.

Im Artikel, der im Juni 2018 veröffentlicht wurde, wird geschrieben:

„In Kaliningrad scheint die Welt still zu stehen.“

 

Interessant. Ich habe in Erinnerung, dass im Juni 2018 in Kaliningrad die Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. Welchen Stillstand will die deutsche Caritas da beobachtet haben? Außer 22 Fußballern aus acht Mannschaften und je einem Schiedsrichter haben sich noch zehntausende andere in Kaliningrad bewegt.

Filmbeitrag „Weltmeisterschaft“ einspielen

„Gerade in ländlichen Gebieten sind die Menschen auf externe Hilfe angewiesen. Hier ist das Leben geprägt von Armut“.

 

Ein Dorf bleibt ein Dorf, egal ob es sich in Russland oder Deutschland befindet. Und nicht jedes Dorf verfügt über ein Krankenhaus, eine Schule und einen Supermarkt – kurz, eine perfekte städtische Infrastruktur. Und somit müssen natürlich fehlende Infrastrukturelemente extern organisiert werden. ich habe das Dorf „Partisanskoje“ im Jahre 2017 besucht und eine Reportage darüber veröffentlicht. Ich hatte nicht den Eindruck, dass das Dorf von Armut geprägt war, eher von dörflicher Arbeit.

Filmscreen Textbeitrag einspielen http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/publizistik/partisanendorf---dorf-ohne-partisanen/

 „In Kaliningrad sind die Menschen im hohen Maße von der schlechten Wirtschaftslage betroffen.“

 

Wie definiert die deutsche Caritas den Begriff „Wirtschaftslage“ und auf Grund welcher Zahlen definiert die Caritas den Zustand in Kaliningrad? Ich werde, im Gegensatz zur deutschen Caritas, mal etwas konkreter und habe einige Ziffern herausgesucht, denn für mich bedeutet „Wirtschaftslage“:

  • Industrieproduktion
  • Landwirtschaft
  • Tourismus
  • Investition
  • Ein- und Ausnahmeentwicklung des Gebietshaushaltes
  • Steuereinnahmen

Die russische Statistikbehörde hat für den Zeitraum Januar 2018 bis Januar 2019 einen Indikator für die Industrieproduktion von 102,7 Prozent berechnet – also Wachstum.

Screenshot: Russische Statistikbehörde „Kaliningradstat“


Für die Landwirtschaft wurde ein Indikator für den gleichen Zeitraum von 109,1 Prozent berechnet – also Wachstum.

Screenshot: Russische Statistikbehörde „Kaliningradstat“
 
Die Anzahl der Touristen ist seit Jahren stark steigend – also nicht rückläufig.
Quelle: Eigenstatistik „Kaliningrad-Domizil“ aus Veröffentlichungen Kaliningrader Medien und der Gebietsregierung

Investitionen schlagen für neun Monate des Jahres 2018 mit 97,4 Prozent zu Buche.
 
Screenshot: Russische Statistikbehörde „Kaliningradstat“
 
Die Übersicht über die Einnahmen/Ausgaben des Gebietshaushaltes zeigen für den Zeitraum 2015-2018 eine wachsende Tendenz – sowohl bei den Einnahmen, wie auch den Ausgaben. Also von schlechter Wirtschaftslage kann da wohl doch keine Rede sein.
 
Quelle: Rechenschaftsbericht Finanzminister Kaliningrader Gebietsregierung
https://minfin39.ru/upload/iblock/a29/a298eb493673f892b11d2d8ed54dfeef.pdf
 
Die Steuereinnahmen für den Gebietshaushalt sind steigend.
 
Quelle: Rechenschaftsbericht Finanzminister Kaliningrader Gebietsregierung
https://minfin39.ru/upload/iblock/a29/a298eb493673f892b11d2d8ed54dfeef.pdf
 
Schauen wir auf die Gewinnsteuern, die ja nur entstehen, wenn es eine positive Wirtschaftsentwicklung gibt – sie sind steigend.

Schauen wir auf die Lohnsteuern, die ja nur entstehen, wenn Löhne gezahlt werden – auch diese sind steigend. Also werden mehr Löhne und höhere Löhne gezahlt. Also eine positive Wirtschaftsentwicklung.

Screenshot: Russische Statistikbehörde „Kaliningradstat“
 
Ich gehe davon aus, liebe Leser, dass ich deutlich gemacht habe, dass die Behauptungen der deutschen Caritas zur Wirtschaftslage in Kaliningrad falsch, ja eigentlich sogar verleumderisch sind.

Eine weitere Pauschalaussage der Caritas Deutschland:

 „Durch die steigenden Arbeitslosenzahlen und steigenden Lebensmittelpreise sind viele Menschen in der Region verarmt“.

 

Ich habe keine Ahnung, woher die deutsche Caritas die Informationen hat, dass die Arbeitslosenzahlen in Kaliningrad steigen. Seit vielen Jahren verspürt Kaliningrad einen akuten Arbeitskräftemangel. Es herrscht eine krasse Differenz zwischen der Zahl der registrierten Arbeitslosen und dem Angebot an offenen Stellen. Die Statistik wirft eine Arbeitslosenzahl von 0,7 Prozent für das Kaliningrader Gebiet aus (berechnet auf die Einwohnerzahl).

 


Quelle: Russische Statistikbehörde Kaliningradstat http://kaliningrad.gks.ru/wps/wcm/connect/rosstat_ts/kaliningrad/ru/statistics/employment/
 
Screenshot: Russische Statistikbehörde „Kaliningradstat“
 
Vielleicht wirft die deutsche Caritas mal einen Blick auf die von mir erarbeitete Statistik mit absoluten Zahlen. Gerne bin ich auch bereit, mit der Caritas an die Stelle zu gehen, die für die Erarbeitung dieser Zahlen verantwortlich zeichnet.

Und die Caritas Deutschland behauptet weiterhin, dass es steigende Lebensmittelpreise gibt. Das bestreitet niemand. In meinem monatlichen Beitrag „Leben und arbeiten in Kaliningrad“ berichte ich seit Jahren über die Entwicklung von Preisen in allen Bereichen. Außergewöhnliche Entwicklungen, die im Widerspruch zu anderen ökonomischen Kennziffern stehen, z.B. der Inflationsrate, habe ich bisher nicht feststellen können. Wir bewegen uns hier also im Rahmen des Normalen und die Behauptungen der deutschen Caritas haben einen merkwürdigen Beigeschmack – zumindest für mich.

 

Screenshot: Russische Statistikbehörde „Kaliningradstat“
 

Weiterhin spricht die Caritas Deutschland von „verarmten Menschen“ in Kaliningrad. Nun ist es unbestritten, dass es weltweit, so auch in Kaliningrad, nicht nur Millionäre gibt, sondern auch Personen mit geringerem Wohlstand. Eine aktuelle Statistik zeigt die Spareinlagen des durchschnittlichen Kaliningrader Bürgers. Wir berichteten in einem Beitrag Anfang März darüber.

Screen des Artikels einspielen: http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/-mit-deutschem-akzent-/ein-blick-in-die-taschen-und-bankkonten-der-kaliningrader/

So wurde bekannt, dass die in Kaliningrad anwesenden 40 Banken im vergangenen Jahr 176,3 Mrd. Rubel von Bürgern der Region in verschiedenen Bankprodukten angelegt haben. Damit erhöhten sich die Bankeinlagen der Kaliningrader um 10,5 Prozent. Somit würde, rein statistisch, jeder Kaliningrader, begonnen beim neugeborenen Säugling, bis hin zum ältesten Greis des Gebietes, über ein Bankvermögen von 176.300 Rubel, also rund 2.400 Euro verfügen.

Es wäre hilfreich für den deutschen Leser, wenn die Caritas etwas näher erklärt hätte, was sie unter „verarmte Menschen“ in Kaliningrad versteht.

 „Viele Kinder wachsen inmitten häuslicher Gewalt und ohne Fürsorge der Eltern auf…“

 

Ich habe lange gesucht, um Zahlen oder Schätzungen zu dieser Thematik zu finden. Ich bin nicht fündig geworden. Ich wäre somit der Caritas Deutschland dankbar, wenn man mir die Quellen nennen könnte, aus denen man diese pauschale Negativ-Aussage abgeleitet hat. Wobei niemand bestreitet, dass es häusliche Gewalt in Kaliningrad gibt und dass sich nicht alle Eltern qualifiziert um ihre Kinder kümmern. Aber der Begriff „Viele“ assoziiert mir zuviel Negativ-Unkonkretes und suggeriert dem deutschen Leser etwas, was Caritas Deutschland wohl genauer erklären sollte.

Weiterhin spricht die deutsche Caritas ganz allgemein über „Alkoholabhängigkeit“, über „Rauschgiftabhängigkeit“ von Kaliningrader Jugendlichen. Dies ist kein typisch Kaliningrader Problem, sondern kommt weltweit vor. Sogar in Deutschland soll es vernachlässigte alkohol- und drogenabhängige Jugendliche geben. Warum die Caritas-Deutschland sich des Problems in Kaliningrad annimmt, ist mir nicht klar.

Konkrete Statistiken habe ich nicht gefunden, bringe aber Statistiken der russischen Staatsanwaltschaft zur Jugendkriminalität in Kaliningrad.

 

Quelle: Russische Staatsanwaltschaft - http://crimestat.ru/regions_chart_total
 
Die Caritas behauptet weiter pauschal, dass diese Jugendlichen in der Schule aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten und fehlender sozialer Kompetenz ausgegrenzt werden. Eine Behauptung, die man für derartige Jugendliche in allen Ländern der Welt aufstellen kann. Ich hätte mir gewünscht, Caritas Deutschland hätte eine Wertung für Deutschland vorgenommen und der Caritas Kaliningrad überlassen, sich zu Kaliningrader Verhältnissen zu äußern.

Dann spricht man in dem Artikel von abgelegenen Ortschaften Neman, Bagrationowsk und Tschernjachowsk, in denen drei Jugendzentren aufgebaut worden sind. Soweit mir bekannt, hat nicht die Caritas diese Jugendzentren aufgebaut, sondern Strukturen der Kaliningrader Gebietsregierung. Da sollte Caritas-Deutschland doch etwas korrekter formulieren.

 

Quelle: Grafik erarbeitet durch „Kaliningrad-Domizil“
 
Und dann schauen wir nochmal konkret auf die Karte, um überhaupt zu sehen, was denn die deutsche Caritas unter „abgelegene Ortschaften“ versteht. Wir stellen fest, dass es sich bei allen drei Ortschaften um Kreisstädte handelt. Es ist traurig zu sehen, wie sich die deutsche Caritas selbst bei derartigen Textformulierungen unkorrekt, nein, eigentlich inkompetent, ausdrückt. Und diese Inkompetenz und Unsachlichkeit durchzieht den gesamten diskreditierenden Medienbeitrag, der dann anschließend bittet, dass Deutsche spenden sollen.

Ich habe also meine Zweifel, dass die deutsche Caritas mit diesem Artikel dem deutschen Leser wirklich Wahrheit und wahre Fakten vermitteln wollte. In meinen Augen strotzt dieser Artikel von Unsachlichkeit, Fehlern, Unkorrektheiten und allgemeinen Pauschalierungen zur Diskreditierung des wirklichen Lebens in Kaliningrad. Einen Gefallen hat die deutsche Caritas ihrem Kaliningrader Partner damit ganz bestimmt nicht getan.

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Kommentare ( 6 )

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 21. März 2019 04:40 pm

    [...keine Antwort erhalten – weder aus Deutschland, noch aus Kaliningrad]

    Keine Antwort ist auch eine "Antwort". Eine derartige "Antwort" bekräftigt eine böse Absicht von bewußter Fehlinformation und Manipulation der Fakten über Kaliningrad durch die "christliche" Caritas in deutschen Medien. Das passt ganz genau zum roten Faden einer abhängigen, unsouveränen BRD GmbH.

  • Hauke

    Veröffentlicht: 21. März 2019 11:28 pm

    Na, da haben Sie was Richtiges gelernt.
    Wer und was steckt dahinter.

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 21. März 2019 19:33 pm

    "Wir stecken heute mitten im Informationskrieg. Immer mehr Menschen erkennen dies und wachen sozusagen auf . [...]
    Es ist heute wichtig zu verstehen, dass die Massenmedien in diesem laufenden Informationskrieg benutzt werden, um die Menschen zu lenken und zu steuern. [Dr. Daniele Ganser] Friedensforscher, CH

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 21. März 2019 22:27 pm

    Was hatte ich doch mit meinem Vorschlag da angeschoben?
    Eine beeindruckende Fleißarbeit von Uwe Erichowitsch. Danke! Es ist neben dem Ergebnis zur ach so christlichen Caritas doch noch eine ganze Menge Interessantes bekannt geworden.
    Ich war mir schon vorher fast sicher, daß sich die Caritas zu diesem Pamphlet nicht äußern würde. Diese Leute wissen doch ganz genau, daß sie ihren Lesern in der Masse noch viel dickeren Blödsinn hätte bieten können. Die Leute glauben es entsprechend ihrer jahrzehntelangen Erziehung, daß die Russen die Bösen, die Caritas, weil christlich, gut und menschlich und deshalb wahrhaftig ist. Das und noch viel mehr ist über den Bürgern, vor allem im Westen mal tröpfchenweise, mal mit der Gießkanne ausgeschüttet worden. Mir tun die wirklich ehrlichen Caritas-Mitarbeiter an der Basis leid, die ehrlichen Herzens bedürftigen Menschen helfen und viel Einsatz beweisen.
    Der Caritas-Artikel ist ein übles Propagandamachwerk, welches zur Spendenbereitschaft dienen soll.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 21. März 2019 22:38 pm

    "Die Statistik wirft eine Arbeitslosenzahl von 0,7 Prozent für das Kaliningrader Gebiet aus (berechnet auf die Einwohnerzahl)."

    Das ist natürlich irgendwie eine komische Berechnungsmethode, die irgendwie an der Wirklichkeit vorbei geht und lächerlich ist, weil das 2-Stunden-Baby, was mal gerade abgenabelt und gewickelt wurde als schon und die fast tote Rentnerin mit stattlichen 92 Jahren noch als arbeitsfähige Bevölkerung eingestuft wird.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 21. März 2019 23:05

      ... ich wollte eine einheitliche Quelle nutzen für die Argumentation. Deshalb wurde diese ungewöhnliche Zahl genommen. Ansonsten liegen wir bei ca. 4,5 Prozent.

  • A. Bienenfreund

    Veröffentlicht: 22. März 2019 19:40 pm

    Das ist natürlich reinste Bettelprosa was die Caritas da schreibt, das soll halt die Kundschaft dazu bringen Geld dazulassen, das dabei politisch korrekt schwarzgemalt wird zahlt sich bestimmt doppelt aus - Ihre Anfrage ist denen bestimmt ebenso peinlich, wie dem angeblich gehbehinderten Bettler der beim Klogang erwisch wird.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 22. März 2019 20:13

      ... ich habe ja nichts dagegen, das Geld für Bedürftige gesammelt wird. Aber bitte jeder in seinem Verantwortungsbereich. Und wenn sich Caritas-Deutschland mit Bettelaufrufen an die deutsche Bevölkerung wendet und über die leidgeplagte Bevölkerung Kaliningrads jammert, dann fällt mir sofort wieder das Stichwort "Germanisierung" ein, d.h., die "Guten Deutschen" helfen den geplagten Russen im ex-deutschen Gebiet Ostpreußen ... und schon beginnt die humanitäre Kopfwäsche ...

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