Die Politisierung der Russen

Die Politisierung der Russen

Noch vor einem halben Jahr galt bei einer durchschnittlichen geselligen Runde in Russland mit deutscher Beteiligung eine goldene Regel.

An allem in Deutschland herrschte großes Interesse. „Stimmt es, dass Suppen in Deutschland nur eine Vorspeise sind? Was ist die schönste Stadt in Deutschland? Petersburg ist auch für einen Deutschen eine schöne Stadt, oder?“ Doch ein Thema war stets tabu, wenn man sich nicht im Haushalt eines Mitglieds der extremen Minderheit der überzeugten Regierungsanhänger oder aktiven Oppositionellen befand: Politik – selbst nach Großereignissen wie etwa dem Bombenanschlägen in Wolgograd Ende letztes Jahr oder dem Georgienkrieg 2008. Die Mehrheit der Russen war schlicht und ergreifend unpolitisch – ohne Begeisterung sowohl für die eigene Regierungspolitik als auch westliche Ideale.

Roland Bathon, von russland.RU, mit einem ganz persönlichen Kommentar zu großen Politik, direkt und aktuell in Sol-Ilezk, Orenburg-Region – lesen sie „HIER“ weiter.

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