Kaliningrader Pessimismus

Kaliningrader Pessimismus

Natürlich kann man zu Kaliningrad, seiner Bedeutung für Russland und Deutschland, seiner Perspektiven, seiner positiven und weniger positiven Seiten, unterschiedlicher Meinung sein. Als Deutscher, der seit 1995 in Kaliningrad wohnt, habe ich mich zum Lokalpatrioten entwickelt und möchte für Stadt und Gebiet nur das Beste. Aber ob Deutschland für Kaliningrad das Beste ist – da bin ich pessimistisch geworden.

Sie haben es sicherlich bemerkt, ich schreibe nun nicht mehr „Meine Meinung … mit deutschem akzent.“ Es war ein Format, welches sich eigentlich seit 2012 bewährt hatte – sehr viele der Artikel haben hohe Zugriffsquoten – so z.B. der Artikel: „Frau Merkel, besetzen Sie Königsberg“ mit bisher 21.500 Aufrufen.  Aber ich habe festgestellt, dass nach fast 30jähriger Abwesenheit aus Deutschland, mein deutscher Akzent zu verblassen beginnt und meine Fähigkeit, mich Russisch zu artikulieren, wohl zunimmt, wie mein Umfeld mir manchmal bestätigt. Und so meine ich, „… wenn Sie mich fragen“, dass vielleicht zukünftig „Uwe Erichowitsch“ an dieser Stelle ein wenig über das plaudert, was ihn bewegt.

Viel hat sich in den letzten Monaten in Kaliningrad getan, nachdem Mitte 2016 „plötzlich und unerwartet“ der russische Präsident Putin beschlossen hatte, dass der Kaliningrader Gouverneur Nikolai Nikolajewitsch Zukanow sein (Un)Wesen an anderer Stelle weiter treiben kann. Ich machte eine Flasche Krim-Sekt auf, die schon lange in Bereitschaft stand – für den Fall aller Fälle.

Die danach erfolgten Aktivitäten im Kaliningrader Gebiet zeigten mir, dass Moskau wohl nun endlich verstanden hat, dass Kaliningrad zwar die Registrierungs-Nummer „39“ als russisches Subjekt trägt, aber eigentlich die Nummer „2“ verdient hätte, gleich vor der Nummer „3“ (Krim) und nach der Nummer 1 (Moskau). Die Nummerierung kann man nicht mehr ändern, aber man kann sich verstärkt mit den wertvollen 15.000 Quadratkilometern Fläche und den fast eine Million russischen Staatsbürgern beschäftigen – was jetzt auch geschieht.

So wurde ein Großteil aller föderalen Entscheidungsträger im Kaliningrader Gebiet seit 2016 ausgewechselt.


Grafik: Wesentlichste föderale Entscheidungsträger im Kaliningrader Gebiet – 50 Prozent wurden nach Versetzung des Ex-Gouverneurs Zukanow bereits ausgetauscht

Der Gouverneur Anton Alichanow, eingesetzt im Oktober 2016 durch den russischen Präsidenten und im September 2017 durch die Kaliningrader Bevölkerung gewählt, erhielt starke personelle Unterstützung aus der Föderation. Diese Leute besetzen Schlüsselpositionen in der Gebietsregierung und scheinen den Plan des Gouverneurs zu unterstützen, Kaliningrad zu einer korruptionsfreien Zone mit hohem wirtschaftlichem und finanziellem Interessiertheitsgrad zu entwickeln. Geld fließt zwar nicht in Strömen aus Moskau, aber die finanzielle Unterstützung für zentrale Projekte, wie drei Eisenbahnfähren, das onkologische Zentrum, die Reorganisation des Gesundheitswesens – um nur drei Beispiele zu nennen, ist doch beachtlich.

Grafik: Erste Führungsebene der neuen Gebietsregierung – 3 (4) Altkader aus der Ex-Zukanow-Regierung
 
Und es sieht so aus, als ob der Gouverneur Anton Alichanow jetzt auch Ordnung in den nachgeordneten Kreisen und Kommunen schaffen will, denn er hat angekündigt, dass es „hier und da“ zu personellen Veränderungen kommen kann. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist – ich vermute mal in einem halben Jahr – dann wird es wohl endlich keine „Kaliningrader Sandkastenkinder“ mehr geben.

Und es wurde an anderer Stelle Ordnung geschaffen – Ordnung die man braucht, um die geplanten Veränderungen im Kaliningrader Gebiet vernünftig voranbringen zu können – kritisch begleitet durch eine konstruktive Opposition und nicht durch feindlich eingestellte Elemente. Vielleicht gibt es auch hier und da einige Überspitzungen – ich erinnere an die gegenwärtig laufende Germanisierungsdiskussion – aber lieber ein wenig im russischen Interesse überspitzen, als irgendwann einmal mit ukrainischen Verhältnissen leben zu müssen.

Natürlich muss nun etwas getan werden, um in Kaliningrad echte blühende Landschaften zu schaffen. Natürlich hungert und durstet niemand in Kaliningrad, die Supermärkte sind brechend voll – sowohl mit Waren, wie mit Kunden.

Foto: Supermarktangebot in der Stadt Kaliningrad im Jahre 2017
 
Aber das Gebiet muss etwas tun, um sich selber weniger abhängig von föderalen Subventionen zu machen, um sich weniger abhängig von ausländischen Importen, insbesondere im landwirtschaftlichen und Lebensmittelbereich zu machen, um genügend interessante Arbeitsplätze zu haben, für die angestammte Bevölkerung und für zeitweilige Arbeitskräfte, muss interessante neue Geschäftsfelder entwickeln, die für in- und ausländische Investoren von Interesse sind (z.B. im IT-Bereich und im Gesundheitswesen). Und schon sind wir beim eigentlichen Thema – den ausländischen Investoren, die Kaliningrad angeblich so dringend braucht, die aber nicht da sind und – „… wenn Sie mich fragen“, auch nicht kommen werden.
 
Haben wir denn jetzt ausländische Investoren in Kaliningrad? Ja, natürlich. Und die haben auch eine Assoziation gegründet – schon im Jahre 2005. Die Zahl der Mitglieder fällt permanent. Jetzt hat diese Organisation 29 Mitglieder – zumindest ist diese Anzahl auf der Internetseite so ersichtlich. Bei vier Mitgliedern habe ich Zweifel, ob es wirklich echte ausländische Investoren sind und „beeindruckend“ ist die Zahl von zwei deutschen Mitgliedern – wobei, nach mir vorliegenden Informationen, ein deutsches Mitglied eigentlich aus Gibraltar kommt und wohl auch schon wieder nach dorthin unterwegs sein soll.
 
Screenshot: Internetseite der Assoziation ausländischer Investoren in Kaliningrad
 
Dann haben wir seit, wenn ich mich recht entsinne, 1994 eine Vertretung der Hamburger Handelskammer in Kaliningrad. Zwischenzeitlich ist es eine ehrenamtliche Vertretung. Und, wie mir scheint, existiert sie in Ehren. Hamburger Investoren bin ich noch nicht begegnet. Einmal im Jahr findet im September ein Oktoberfest statt und viele Gäste freuen sich über kostenloses Essen und Trinken.
 
Screenshot: Internetseite der Vertretung der Hamburger Handelskammer in Kaliningrad
 
Es gibt die Firma BMW, die übrigens direkt nicht Mitglied in der FIAS ist. Sie schraubt seit vielen Jahren im Bestand der Fahrzeugholding „Avtotor“ Fahrzeuge für den russischen Markt zusammen und verspricht seit 2012 goldene Investitionsberge … naja, man muss ja nicht alle Versprechungen halten – wie die aktuellen Informationen zeigen. Ich glaube nicht daran, dass BMW ein neues Werk mit vollständigem Produktionszyklus, geschweige denn dazugehöriger Infrastruktur (Wohnungen, Kindergärten, Supermärkte, Ausbildungsinstitut) errichtet. Man ist vielleicht in München der deutschen föderalen Politik zu sehr verpflichtet, aber zumindest ist man Kaliningrad gegenüber nicht aufrichtig.
 


Screenshot: Internetseite „Avtotor“ – Fahrzeugholding in Kaliningrad und Kooperationspartner für die Firma BMW

Es gibt die Firma „HIPP“, ein in Deutschland hochangesehenes Familienunternehmen. Ich war stolz, als ich vor einigen Jahren hörte, dass sich diese Firma in Kaliningrad engagiert.

Foto: Im Jahre 2006 nahm der deutsche Babynahrungshersteller „HIPP“ die Produktion in Mamonowa, einer Grenzstadt zu Polen, im Kaliningrader Gebiet auf
 
Leider hat man den Zug der Zeit verpasst und hofft auf das ewige Funktionieren von Kompromisslösungen und importiert, mit einer Ausnahmegenehmigung zum Sanktionsbeschluss für landwirtschaftliche Erzeugnisse des russischen Premierministers Dmitri Medwedjew, Obst und Gemüse von irgendwoher, um dann daraus Babynahrung für den russischen Markt zu machen. Tja, wir haben im März 2018 Wahlen, danach gibt es einen neuen Präsidenten (vielleicht ist es auch der alte …) und es wird ganz gewiss eine neue Regierung geben, die dann, im Interesse der eigenen landwirtschaftlichen Entwicklung, vielleicht auch neue Ansichten zu irgendwelchen Kompromisslösungen hat … insbesondere, wenn russische Produzenten von Babynahrung klug investieren.
 
Dann gab es noch irgendwelche Aktivitäten des Freistaates Thüringen. Man wollte auch irgendwelche Investoren mit Bussen nach Kaliningrad schaffen, Vertretungen eröffnen … weiß der Teufel. Weder Busse, noch Thüringer Investoren, noch der Teufel sind in Kaliningrad angekommen.
 
Dann gab es in der vergangenen Woche mal wieder so eine „Hurra-Meldung“ in den Kaliningrader, aber auch in einigen deutschen Medien. Die deutsche Klein- und Mittelstandsvereinigung mit hunderttausenden Mitgliedern und Millionen Arbeitnehmern will eine Vertretung in Kaliningrad eröffnen. Um das in die Praxis umzusetzen, hat man sich in der russischen Botschaft in Berlin getroffen und im Beisein von rund 250 Gästen eine Vereinbarung unterzeichnet. Einer meiner Gesprächspartner, Mitglied der russischen Delegation in Berlin, war regelrecht wie aus dem Häuschen gerissen und sandte mir noch in der Nacht Fotos und Kommentare und war dann etwas enttäuscht, als ich ihm meinen Kaliningrader Pessimismus als Antwort übersandte. Ich glaube an keine deutsche Vertretung. Wozu brauchen wir eine solche Vertretung, wenn wir doch schon eine Vertretung der Hamburger Handelskammer hier haben? Und wenn diese Handelskammer nicht funktioniert (warum wohl nicht?), wieso soll dann eine andere deutsche Vertretung funktionieren? Was soll diese Vertretung anders machen, als die Hamburger Vertretung?
 
Wobei … im föderalen Russland tummeln sich die Deutschen. Zwar auch schon nicht mehr so, wie noch vor 2014, wo Geld verdienen wichtiger war als Politik, aber immerhin, es sind noch Deutsche da. In Kaliningrad – sind wir ehrlich – waren nie Deutsche, sind keine Deutschen und werden, „… wenn Sie mich fragen“, auch keine Deutschen kommen.
 
Und dann haben wir noch eine andere deutsche Vertretung. Sie nennt sich „Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Kaliningrad“. Man hört und sieht sehr wenig von dieser Einrichtung und auf der Internetseite der Vertretung findet man 10 kurzgehaltene Informationen zur Tätigkeit der neun, teuer bezahlten, deutschen Beamten. Allerdings erhalte ich immer noch über diese Internetseite regelmäßig Informationen zum Kulturprogramm in St. Petersburg. Seit rund fünf Jahren informiere ich diese deutsche Vertretung über Programmierfehler auf der Internetseite – es interessiert niemanden. Naja, „…wenn Sie mich fragen“ - ob diese deutsche Vertretung in Kaliningrad existiert oder nicht … мне не холодно и не жарко.
 
Und, um langsam zum Schluss zu kommen. Es gab mal ein „Deutsch-russisches Haus“ in Kaliningrad in der Jaltinskaja. Die Betreiber, unterstützt von Deutschland und deutschen Steuergeldern, haben, zumindest seit 2014, keinen konstruktiven Beitrag für die Entwicklung der RusslandDeutschen-Gemeinde und des zwischenstaatlichen Verhältnisses geleistet. Deutschland und Russland einigten sich, dass man eine neue Organisation schaffen sollte und man hat sie geschaffen. Mit großen TamTamBumBum gab Heinrich Martens, der Chef-RusslandDeutsche in Russland schon Anfang 2017 Kaliningrader Medien Interviews und verkündete eine bessere Zukunft für die Arbeit der RusslandDeutschen in Kaliningrad. Im April wurde die „Assoziation der RusslandDeutschen“ gegründet, aber nicht in den Medien publiziert. Am 4. Oktober gab es eine offizielle Feier im Haus in der ul. Jaltinskaja, über das diese neue Organisation jetzt verfügt und man hat damit offiziell kundgetan, dass man existiert.
 
Foto: Kultur- und Geschäftszentrum der RusslandDeutschen in Kaliningrad
 
Sehr schön – und weiter? Hochoffiziell heißt diese Organisation „Assoziation der nichtkommerziellen Organisationen „Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Kaliningrad“. Am vergangenen Sonntag habe ich kurz vorbeigeschaut. Ein Wachmann fragte mich, was ich denn wolle und bat mich zu warten. Ich warte 15 Minuten und dann ging ich wieder. Also, wenn Sie mich fragen … wenn das Wetter wieder etwas besser ist, werde ich wohl nochmal zur Jaltinskaja fahren und schauen was die Kultur und was das Geschäft macht.
 
Bei der Gelegenheit habe ich gesehen, dass das Deutsch-Russische Haus anscheinend doch noch existiert, denn die im Internet verfügbare Seite verkündet, dass man sich reorganisiert.
 
Screenshot: Internetseite des Deutsch-Russischen Hauses in Kaliningrad
 
Schnell habe ich dann nach einer Internetseite des „Kultur- und Geschäftszentrums der RusslandDeutschen“ gesucht, bin aber nicht fündig geworden. Schau´n wir mal, was sich so bis zum neuen Jahr tut bei den RusslandDeutschen. Vielleicht gibt es dann einen Beitrag unter dem Titel: „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist unsichtbar.“

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Kommentare ( 5 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 22. November 2017 04:16 pm

    Hallo Uwe Erichowitsch (wo setzt man das Betonungszeichen als Ausländer?),
    Als fleißiger Russen-Fernseh-Kieker mit einer aber ziemlich eingeschränkten Verstehungsrate bei dem Geschnatter vor allem der hübschen tanjas und Marias habe ich jedoch festgestellt, daß der Anteil der Nachrichten über die Oblast Kaliningrad ziemlich zugenommen hat. Und nicht nur über negative Geschehnisse.
    Ich bin der festen Meinung, daß die Investoren nach Kaliningrad kommen werden. Aber das ist wohl wie beim Sprung ins kalte Wasser. Keiner traut sich als erster.
    Vielleicht geht es auf einem anderen Gebiet leichter? Wie wäre es mit Tourismus? Die Hotelangebote müßten natürlich internationalen Standards standhalten. Kaliningrad hat doch eine sehr schöne Gegend mit feinstem Strand und schönem Wald. Voraussetzung wäre auch eine stabile Verkehrsverbindung und nicht nur von den westdeutschen Zentren aus. Welcher Fluggast fährt oder fliegt von Dresden, Leipzig oder Berlin über Frankfurt, Düsseldorf nach KG?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 22. November 2017 05:56

      Geb`s Gott (oder sonst wer), dass ich zu schwarz sehe. Aber die Fakten sind so, wie ich Sie geschildert habe. Was die Zukunft bringt, weiss ich nicht - ich kann es nur vermuten. Als man in Kaliningrad sehr schnell, sehr leicht, sehr viel Geld verdienen konnte, ist niemand gekommen. Heute ist das alles nicht mehr ganz so leicht ...

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 22. November 2017 14:15 pm

    " Ich machte eine Flasche Krim-Sekt auf ..."

    Wenn das die Ukrainer lesen, vergleichen diese, ob Sie diese Flasche bei einem Besuch in der Ukraine gekauft haben. Ansonsten stehen Sie vermutlich ab jetzt auf Poroschenkos Schwarzer Fahndungsliste. Uwe Erichowitsch, ich befürchte Schlimmes ....!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 22. November 2017 15:37

      ... die Ukraine habe ich im Januar 1995 verlassen, war nie wieder da und werde nie wieder dorthin reisen - wohlwissend, dass man niemans "nie" sagen sollte

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 23. November 2017 01:12 pm

    @ g.Radeberger ...welcher Fluggast fährt oder fliegt von Dresden, Leipzig oder Berlin über Frankfurt, Düsseldorf nach KG?

    Darauf weiß ich keine Antwort. Die Tatsache, dass man vier Flugzeuge besteigen muss, um einen KGD-Besuch zu tätigen, ist bestimmt eine große Tourismusbremse. Ich fahre mit der Bahn durch halb Ösistan, fliege von Wien Schwechat nach St. Petersburg, von dort wieder zurück zum Ziel Kaliningrad. Bei der Rückreise starte ich in Kaliningrad nach Moskau und von dort fliege ich wieder zurück nach Wien Schwechat. Nach erneuter Bahnreise durch halb Ösistan bin ich dann endlich wieder zuhause... Hätte ich keine erfahrenen Helfer, wäre solch ein umständlicher "Kurztrip" für mich wohl abenteuerlicher als Heinrich Barths Afrikaerkundungen.

    Nun zum eigentlichen Thema "Kaliningrader Pessimismus". Die Fähigkeit, den aktuellen Zustand zu erkennen, lässt kaum Alternativen offen um auf pessimistische Aufzählungen verzichten zu können. Ich schätze diese Art von ehrlicher Formulierung.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 23. November 2017 03:20 pm

    ru-moto
    Veröffentlicht: 23. November 2017 01:12:51
    @ g.Radeberger ...welcher Fluggast fährt oder fliegt von Dresden, Leipzig oder Berlin über Frankfurt, Düsseldorf nach KG?

    Ich hätte auch noch Amsterdam oder Zürich hinzufügen können (kein Quatsch), aber Uwes Meinungsäußerungsgrenze hat mich begrenzt.
    Wenn es Ihnen Spaß machen sollte, solchen deutschen "Mauern" der Reisefreiheit mal nachzufragen, dann versuchen Sie mal auf vernünftige Weise aus dem Osten Deutschlands ab Oktober zum Beispiel nach Bulgarien zu fliegen. Dort ist es ja um diese Zeit noch ziemlich warm. Achten Sie aber auch auf die Anschlußzeiten. Ein "wenig" übertrieben gesagt, sind Sie auf einem Muli fast genauso schnell in Albena als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Deutschland zum Flugplatz, von dort in der Luft mit langem Aufenthalt und Umsteigen in der Türkei und wieder mit dem Bus ab Burgas bzw. Taxi zum Hotel. Sie sind aber nur scneller mit dem lieben Tier, wenn Ihnen in Rumänien nicht das Muli geklaut wird

  • Peter Z. Ziegler

    Veröffentlicht: 27. November 2017 22:44 pm

    Die russische Airline RusLine fliegt seit Ende Oktober 3mal in der Woche mit einer 50sitzigen Embraer von Berlin-Tegel (TXL) nach Kaliningrad. Für Ösis und Schweizer: EasyJet aus Wien und Basel landet in Berlin-Schönefeld. AUA landet dagegen in TXL - das spart eine Fahrt durch ganz Berlin.
    https://www.rusline.aero/en/

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 27. November 2017 23:05

      ... ausnahmsweise lasse ich diesen Link zu.

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