Stellen Sie sich vor, Sie leben in Russland und erhalten einen Brief

Stellen Sie sich vor, Sie leben in Russland und erhalten einen Brief

Wollten Sie jemanden in Russland ärgern, so reichte es bis vor ein, zwei Jahren aus, dieser Person einen Einschreibebrief zu senden. Damit war gewährleistet, dass diese Person bis zu einem halben Tag beschäftigt war – einfach Schlange stehen bei der Post.

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Kommentare ( 1 )

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 15. August 2018 21:28 pm

    Wie sah es denn mit den "Volksinitiativen" aus? War es nicht immer üblich, dass auf Eigeninitiative auf einem Blatt eine Liste begonnen wurde, in welche sich alle eingetragen haben? War/ist doch zumindest bei Behörden üblich (gewesen), oder?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 15. August 2018 21:53

      .... oooooh, ja. Diese Listen figurierten eigentlich nur bei Behörden, denn dort waren die Schlangen und Wartezeiten noch länger. Aber auch das wird nun langsam Geschichte, denn in vielen Behörden gibt es jetzt auch schon die elektronischen Warteschlangen. Und es können jetzt auch schon viele Dinge per Post oder per email erledigt werden - ein Fortschritt, der vor drei oder fünf Jahren einfach nicht vorstellbar war. Es tut sich wirklich was und wenn es so weitergeht, wird Russland wohl in spätestens fünf Jahren seine Bürokratie wohl nur noch per Internet abwickeln und keiner steht mehr Schlange, noch nicht mal in der elektronischen ...

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