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Die Grenzzonen im Kaliningrader Gebiet

Do, 14 Feb 2013 Staatsorgane


Die Grenzzonen im Kaliningrader Gebiet

Russland hat entlang seiner Grenzen einen Grenzstreifen von mehreren Kilometern Breite eingerichtet. Für Kaliningrad wurde im Dezember 2013 eine Sonderregelung getroffen, die die Grenzzonenregelung weitestgehend abschafft. Als Faustregel kann man sich merken, dass für das Betreten der festgelegten Grenzzone in einer Breite von 500 Metern entlang der Staatsgrenze der RF eine besondere Genehmigung erforderlich ist. In der aktuellen Grenzzonenregelung sind nur wenige kleine Dörfer oder Siedlungspunkte erfaßt, für deren Betreten diese Genehmigung erforderlich ist. Für das Gebiet "Baltisk" benötigt man keine Grenzzonengenehmigung mehr. Aber Teile der Stadt fallen unter "Territorium mit eingeschränkter Besuchsgenehmigung für ausländische Bürger". Die erforderliche Besuchsgenehmigung wird in diesem Fall nicht durch den Stab der Grenztruppen in Kaliningrad (ul. Suworowa) ausgestellt, sondern durch die Verwaltung des russischen Sicherheitsdienstes (FSB) in Kaliningrad, Sowjetski Prospekt 3.

Als Faustregel für den Besuch der Stadt Baltisk kann man sich auch merken, dass man sich ohne Genehmigung hier frei bewegen kann, man sollte nur genau auf die Grenzen, Mauern, Absperrungen von Militärobjekten achten (insbesondere in Hafennähe).

Unser Informationsmaterial informiert Sie im vollen Umfang über die Problematik der Grenzzonen und der Sonderzonen, einschließlich der Möglichkeiten des Erhaltes eines Grenzausweises. Als Ausländer haben Sie keine Möglichkeit, diese Genehmigungen selber zu beantragen. Dies muss für Sie die einladende Seite erledigen - in der Regel sechs Wochen vor Ihrer Anreise.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  1. Gesetzliche Regelungen zum Grenzzonenregime – Befehl FSB 238 in der Redaktion vom 18.11.2013
  2. Karte der Grenzzonen im Kaliningrader Gebiet
  3. Beantragung und Erhalt des Grenz- und Sonderzonenausweises
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Kaliningrad, Staat

   Kommentare ( 1 )

Wolfram Riemann Veröffentlicht: 17. März 2014 19:20:50

Sehr geehrter Herr Niemeier!

In Vorbereitung einer Individualreise wollte ich Ihre ausführlichen Nachrichten vom 31.01.20144 zum neuesten Stand der Grenzgebietregelung (Befehl Nr. 238) herunterladen. Das Sicherheitsprogramm McAfee warnt mich jedoch und teilt mit, dass beim Herunterladen gefährliche Viren eingeschleppt werden könnten. Das möchte ich natürlich nicht.

Es wäre schön, wenn Sie dieses Hindernis beseitigten.

Mit freundlichen Grüßen
W. R.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 17. März 2014 22:37:26

Sehr geehrter W.R.,
besten Dank für Ihre Information. Unser System ist virenfrei. Wir verfügen über mehrere Sicherheitssysteme in unserem Office und die von uns genutzten Haupt- und Sicherungsserver im In- wie im Ausland sind ebenfalls geschützt. Ihr Virenprogramm gibt vermutlich "falschen Alarm".

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