Das langweilige Konsum-Leben in der modernen Gesellschaft

Das langweilige Konsum-Leben in der modernen Gesellschaft
 
Die Generation der Nach-Sozialismus-Geborenen wird die nostalgischen Überlegungen dieses Beitrages nicht verstehen. Aber diejenigen, die erst nach 1990 erfahren haben, was ein Joghurt ist, werden den Beitrag mit Verständnis lesen und mit Schmunzeln anschauen.
 
Das ganz normale alltägliche Leben in der Sowjetunion und der DDR hat sich kaum unterschieden. Es war geprägt von Schlange stehen nach Defizit-Waren und der unbändigen Freude, etwas von dem ergattert zu haben, was man nicht immer bekommt. Man hatte regelmäßig sein Erfolgserlebnis.
 
Das Erfolgserlebnis fehlt heute, denn es gibt alles. Es ist nur eine Frage des Geldes, ob man sich das kaufen kann, was man gerne möchte. Im Sozialismus war es umgekehrt: Geld war eigentlich vorhanden, aber eben nicht immer die Ware die man gerne wollte.
 
Dazu kam der sogenannte Service in den Handelseinrichtungen. Diejenigen, die sich über das Verhalten von VerkäuferInnen heute aufregen, haben vermutlich nie in sozialistischen Verkaufseinrichtungen eingekauft und den Sozialistischen Wettbewerb „Beste Verkaufseinrichtung“ in der Realität nicht miterlebt.
 
Wir zeigen heute einen weiteren Beitrag aus dem realen Leben im Sozialismus – natürlich mit Augenzwinkern. Und … haben Sie keine Angst vor der sowjetischen Kultur. Sie ist zwar ansteckend, aber auf keinen Fall gesundheitsschädigend.
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