Amnesty International revidiert sich zu Nawalny

Amnesty International revidiert sich zu Nawalny
 
 
Russische Medien informieren, unter Bezugnahme auf den Pressedienst der Organisation „Amnesty International“, in Russland registriert als „Ausländischer Agent“, dass man Nawalny den Status „Gefangener seines Gewissens“ entzogen habe.
 
 
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat ihre Entscheidung, Alexej Nawalny das Adjektiv eines „Gefangenen seines Gewissens“ zuzuordnen, wieder rückgängig gemacht. Begründet wird dies mit Äußerungen Nawalnys aus dem 2000er Jahren.
 
Mit seinen damaligen Äußerungen hat Nawalny zu Gewalt und Diskriminierung aufgerufen und diese Äußerungen bis zum heutigen Tag nicht revidiert. Damit hat er keinen Anspruch auf die Bezeichnung „Gefangener seines Gewissens“, - so der Medienmanager von Amnesty International für Osteuropa und Zentralasien.
 
Die Entscheidung wurde durch das juristische und politische Departement der Organisation gefällt.
 
Nicht geändert hat die Organisation ihre Forderung zur sofortigen Freilassung von Nawalny, da die Organisation die Inhaftierung Nawalnys politisch motiviert einschätzt.
 
Den Titel „Gefangener seines Gewissens“ hatte die Organisation „Amnesty International“ Nawalny am Tag seiner Verhaftung auf dem Airport Scheremetjewo in Moskau zuerkannt. Die doch recht schnelle Wiederaberkennung dieses Adjektivs zeugt wohl davon, dass die Organisation, der die Äußerungen Nawalnys aus seiner politischen Vergangenheit durchaus bekannt gewesen sind, wohl nicht die notwendige Sorgfalt an den Tag gelegt hat, sondern auf politische Effekthascherei am Tag der Verhaftung Nawalnys aus war.
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