Bastard und antisemitisches Schwein – Putin zur polnischen Historie

Bastard und antisemitisches Schwein – Putin zur polnischen Historie

 

Polen hat den russischen Botschafter einbestellt. Grund sind Äußerungen des russischen Präsidenten Putin zur polnischen Geschichte. Es geht um den damaligen Botschafter Polens in Hitlerdeutschland, den Putin als Bastard und antisemitisches Schwein charakterisierte.

 

 

Am 24. Dezember hatte Putin im Rahmen einer Beratung im russischen Verteidigungsministerium den polnischen Botschafter Josef Lipski, der in den Jahren 1934-1939 Polen diplomatisch in Hitler-Deutschland vertrat, als Bastard und antisemitisches Schwein bezeichnet.

Putin erinnerte daran, dass dieser Botschafter Polens Adolf Hitler ein Denkmal im Zentrum Warschaus bauen wollte, wenn dieser seine Idee umsetzt, alle Juden nach Afrika auszusiedeln.

Und Putin ergänzte, dass es heute auch solche „Sorte von Leuten“ gibt, die die Denkmäler für die gefallenen Befreier Polens schleifen.

Der russische Botschafter in Polen bestätigte, dass man ihn in das polnische Außenministerium einbestellt habe. Man habe sehr scharf mit ihm gesprochen, allerdings korrekt. Und auch er habe korrekt geantwortet und die Position der russischen Seite zu dieser Angelegenheit widergegeben.

Russische Medien informieren, dass Russland im Besitz von Original-Beutedokumenten ist, wo aus Schriftverkehr des Botschafters mit dem Außenminister diese Einstellung bzw. Äußerung hervorgeht.

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 30. Dezember 2019 03:49 pm

    Man überlege sich das mal ganz genau, daß das - heutige - polnischen Außenministerium eines EU-Landes sich quasi beleidigt fühlt, wenn der russische Präsident auf der Grundlage von beweisenden Dokumenten, die die Kungelei des Vorkriegspolens mit Hitlerdeutschland belegt und Polen es faktisch heute noch gut heißt, wenn das deutsche Reich die europäischen Juden nach Afrika deportieren würde. Und nimmt diesen damaligen nazifreundlichen und antisemitischen Außenminister noch in Schutz. Da bekommen die Zerstörungen von sowjetischen Kriegerdenkmalen eine neue Bedeutung.
    Auf der einen Seite sind die heutigen Polen entsetzt darüber, daß ihre Kungelei mit den Nazis bekannt wird, andererseits wollen sie von der BRD ca. eine Billion Euro als Entschädigung, in Nichtanerkennung vorheriger staatlicher Verträge mit der DDR. Ich möchte das Aufjaulen hören, sollte Berlin sagen, ihr bekommt die Billion und die BRD bekommt die von Polen besetzten und annektierten Ostgebiete zurück. Na, da wäre was los.

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