Blufft Putin oder blufft er nicht?

Blufft Putin oder blufft er nicht?
 
Großes Rätselraten scheint in den USA ausgebrochen zu sein, denn man ist sich nicht sicher, welche Pläne Putin verfolgt. Man sieht irgendwelche geheimnisvollen Signale, die Putin mit den Truppen an der ukrainischen Grenze, die nur die Amerikaner sehen, aussenden will. Welche Signale das sind, bereitet nun den Amerikanern Kopfschmerzen.
 
 
Die amerikanische Agentur Bloomberg versucht sich in die Gedanken des russischen Präsidenten Putin hineinzuversetzen und glaubt, dass es irgendwelche geheimen Hintergedanken, irgendwelche Signale gibt, die Putin Richtung Westen senden will, in dem er seine Truppen an der Grenze zur Ukraine konzentriert.
 
Unkommentiert lies „Bloomberg“ den Fakt, dass diese russischen Truppen nur von den Amerikanern gesehen werden. Selbst der ukrainische Präsident und die schwedische Außenministerin konnten keine russischen Truppenkonzentrationen feststellen.
 
Bloomberg schlussfolgert aber, dass Moskau mit den nichtvorhandenen Truppenkonzentrationen zu verstehen geben will, dass man bereit sei, bei Notwendigkeit Gewalt anzuwenden. Sofort ergänzt aber Bloomberg, dass dieses Szenario sehr unwahrscheinlich ist. Putin hat andere Pläne und eine gewaltsame Lösung der Ukraineproblematik sehen seine Pläne nicht vor – schlussfolgert Bloomberg. Putin versteht es ausgezeichnet zu bluffen und den Westen in ständiger Anspannung zu halten.
 
Nun, wenn Bloomberg das so einschätzt, dann wird es wohl stimmen.
 
Bloomberg scheint Informanten direkt im Kreml sitzen zu haben. Und diese haben der Agentur zugeflüstert, dass Putin keinen Krieg mit der Ukraine plant. Aber er will seine Bereitschaft demonstrieren, bei Bedarf zu kämpfen, wenn es darum geht, eine Ausweitung der NATO zu verhindern. Russland sehe dies als reale Gefahr für die Sicherheit des Landes an.
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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 28. November 2021 19:23 pm

    Der US-Rüstungsindustrie geht es offensichtlich schlecht. Nirgendwo ist Krieg. Nirgendwo werden Waffen, Munition und anderes Kriegsgerät gebraucht. Also wendet man sich hilfesuchend an die Administration in Washington D.C., die CIA soll sich doch was einfallen lassen. Und das hat diese Truppe auch getan. Sie ist ja schließlich firm im Erfinden von Anlässen und Lügen, damit die Administration tätig werden kann. Zusammen mit dem ukrainischen Außenminister Kuleba hat man die Bedrohungslage durch Rußland neu gefaßt und einen Dreistufenplan zur Eindämmung der russischen Aggressionsgelüste erarbeitet. Damit trat dann dieser komische Herr gegenüber den EU- und Nato-Ländern nicht etwa als Bittsteller auf, nein, er forderte nachdrücklich aktive militärische Hilfe. Solidaritätsbekundungen reichen nicht. Und die Amerikaner haben dann auch noch diese russ. Truppenbewegungen ausgemacht und Waffenlieferungen zugesagt, Die alten Waffen an die Ukraine und die neu produzierten an die Army.

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