Bullenscheiße – meint Pressesprecher des russischen Präsidenten

Bullenscheiße – meint Pressesprecher des russischen Präsidenten
 
Am Sonntag verbreiteten russische Medien eine Information, die über einen nochmaligen Vergiftungsversuch mit Nowitschok am Oppositionellen Nawalny informierte. Verbreitet wurde die Information von der britischen Zeitung „The Sunday Times“.
 
 
 
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„Kaliningrad-Domizil“ hatte zwischen „Frühstück und Gänsebraten“ überlegt, die Meldungen der russischen Medien zu übersetzen und für seine deutschen Leser aufzubereiten. Letztendlich aber ist die Qualität der Berichterstattung der genannten britischen Zeitung bekannt, und somit widmete sich „Kaliningrad-Domizil“ dem verdienten Nachmittagskaffee und der Veröffentlichung interessanterer Meldungen aus Russland.
 
Videoeinspielung: Privataufnahmen „Kaliningrad-Domizil“
 
Aber am Montag meldete sich der Pressesprecher des russischen Präsidenten zu Wort und reagierte auf die Frage eines Journalisten zu dieser Information.
 
„Immerhin ist die Sunday Times eine Sonntagslektüre die man im Schlafanzug liest. Was soll ich Ihnen also sagen? Sie wissen doch, wie viele Informationsfälschungen es gibt und da gibt es dann auch ein englischen Begriff dafür: „Bullshit“. Das ist Quatsch, mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, antwortete Peskow dem Journalisten.
 
Die britische Schlafanzug-Zeitung hatte, unter Bezugnahme auf Quellen in westlichen Geheimdiensten informiert, dass es im Omsker Krankenhaus einen zweiten Vergiftungsversuch am Patienten Nawalny gegeben haben soll, nachdem der erste, durch die rechtzeitige Verabreichung notwendiger lebensrettender Medikamente, misslungen war. Die zweite Vergiftung sollte so wirken, dass Nawalny während des Fluges nach Berlin verstirbt.
 
Der Chef-Toxikologe des Gebietes Omsk bezeichnete diese Meldung ebenfalls als Ente. Es gab keinen Zutritt für den streng überwachten Bereich, in dem sich der Patient befand.
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