Chinas angebliche Bitte an Präsident Putin zum Thema Ukraine

Chinas angebliche Bitte an Präsident Putin zum Thema Ukraine
 
Die amerikanische Agentur Bloomberg will von einer persönlichen Bitte des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas an den russischen Präsidenten erfahren haben. Die Bitte betrifft das Verhältnis Russlands zur Ukraine während des Zeitraums der Olympischen Spiele.
 
 
Die amerikanische Agentur informiert in der Möglichkeitsform, dass China Russland bitten könnte, während der Olympischen Spiele keine Angriffshandlungen gegen die Ukraine durchzuführen. Bloomberg will die Information von einem chinesischen Diplomaten erhalten haben.
 
Grund ist, dass der chinesische Führer seine Autorität im Land über die Olympischen Spiele festigen will, um für eine dritte Amtszeit gewählt zu werden. Eine Krise in Europa wäre dem hinderlich.
 
Das chinesische Außenministerium verwies offiziell auf die Resolution der UNO, die traditionell zu jeder Olympiade erneuert wird, worin zu Frieden während der Olympiade aufgerufen wird. Alle kriegerischen Handlungen sollen eine Woche vor Beginn der Spiele eingestellt werden und bis eine Woche nach dem Ende der paraolympischen Spiele fortdauern. Somit wird über einen Zeitraum vom 28. Januar bis 20. März gesprochen.
 
Erwähnt wird durch Bloomberg, dass genau zum Ende dieses Zeitraumes die Erwärmung in der Ukraine beginnt und dies wiederum hindert Russland an einen schnellen Vormarsch.
 
Nachdem diese Information der Weltöffentlichkeit durch westliche Medien zur Kenntnis gebracht worden war, meldete sich die Botschaft Chinas in Russland zu Wort und kommentierte, dass China Russland um gar nichts gebeten hat und auch nicht bitten wird. China erwarte, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Ländern auf der Grundlage diplomatischer Verhandlungen und der Minsker Vereinbarungen geregelt werden.

 

 

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Kommentare ( 3 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 24. Januar 2022 18:46 pm

    Diese Agenturen des Westens können heißen, wie sie wollen. Ob nun Bloomberg, Deutsche Welle oder New York Times oder oder. Wenn man deren Meldungen verfolgt, irgendwie zieht ein Schwaden Propaganda a´la Goebbels durch die Meldungen.
    Im Grunde sind es ja Schwaden der US-Werbeindustrie, die den Hinkefuß Ende der Zwanziger/ Anfang der Dreißiger so beeindruckten, daß er selbst in das Land der großen Verführung reiste. Er hat diese Erfahrungen dann in seinem Großdeutschen Informations- und Propaganda-Ministerium "erfolgreich" umgesetzt. Und eines hatte er stets in dieser Arbeit beherzigt: Wenn man schon mal gelogen hat, dann soll man auch dabei bleiben.
    Blinken hat die Mär des russischen Einmarsches in die Ukraine faktisch aus der Taufe gehoben. Ein deutscher Vizeadmiral a. D. hat das aus der Kenntnis seiner Verantwortlichkeit als - Nonsens - bezeichnet. Was macht Blinken und seine britische Mitkriegstreiberin, die Kiewer Botschaften werden scheinbar wegen der Propaganda geräumt.

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 24. Januar 2022 19:23 pm

    Ein "schöner" Witz! Als ob, falls aus irgendwelchen Gründen notwendig, eine solche oder auch anderweitige Bitte oder nötige Absprache, das dann noch brühwarm auf dem Informationsteller der neugierigen schwatzhaften Beamten ausgebreitet wird, damit die dann die sensationsgierigen Medien des Westens damit füttern können.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 25. Januar 2022 11:26 pm

    Wenn man das Geschehen aufmerksam verfolgt, kann man einen Rückzug westlicher Aussagen bezüglich des Überfalls auf die Ukraine erkennen.
    Frost war die unabdingbare Voraussetzung für den Feldzug, der nun nicht statt fand, und falls er auch weiterhin ausbleibt, ist das der Bitte Chinas bezüglich des "Olmpischen Friedensgebotes" zuzuschreiben.
    So befreit man sich aus einem Dilemma!

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