Corona-Virus-Situation in den Regionen der Russischen Föderation Stand 04. Mai 2020

Corona-Virus-Situation in den Regionen der Russischen Föderation Stand 04. Mai 2020

 
„Kaliningrad-Domizil“ analysiert Meldungen russischer föderaler und regionaler Medien, die für eine seriöse Berichterstattung bekannt sind, sowie Meldungen staatlicher Behörden zur Corona-Virus-Lage in Russland, zur allgemeinen Information, insbesondere für deutsche Bürger die sich in Russland aufhalten.
 
 
 
 
145.268 Erkrankungsfälle sind in Russland insgesamt registriert.
18.095 Genesungen stehen dem gegenüber.
1.356 Sterbefälle sind in Russland für den bisherigen Gesamtzeitraum zu beklagen.
4.300.000 Virus-Teste wurden durchgeführt. Dies entspricht einem getesteten Bevölkerungsanteil von drei Prozent.
 
 
 
10.581 Erkrankungsfälle gab es am heutigen Berichtstag.
1.456 Genesungen stehen dem gegenüber.
76 Sterbefälle sind in Russland für den aktuellen Berichtstag zu beklagen.
200.000 Virus-Teste wurden am Berichtstag durchgeführt.
 
 
 
Die Corona-Virus-Erkrankung hat alle russischen Regionen erfasst. Schwerpunkt ist der Großraum Moskau mit 89.340 oder 62 % aller Erkrankten. Weiterhin befinden sich in der TOP-5 Gruppe der Großraum St. Petersburg mit 6.442, die Region Nischni Nowgorod mit 2.852, das Gebiet Murmansk mit 1.974 und die Republik Dagestan mit 1.958 Erkrankten. 42.702 oder 29 % aller Erkrankten konzentrieren sich in den weiteren Regionen Russlands.
 
 
 
524 Erkrankungsfälle sind im Kaliningrader Gebiet insgesamt registriert. Dies sind 0,4 % der Gesamterkrankungen in Russland.
114 Genesungen stehen dem gegenüber.
9 Sterbefälle sind im Kaliningrader Gebiet für den bisherigen Gesamtzeitraum zu beklagen.
Der Yandex-Index der Selbstisolierung beträgt für den Berichtstag 3,1 von möglichen 5,0 Bewertungspunkten.
 
 
 
 
45 Erkrankungsfälle gab es am heutigen Berichtstag im Kaliningrader Gebiet. Dies sind 0,4 % aller Erkrankungsfälle in Russland für den aktuellen Tag
0 Genesungen stehen dem gegenüber.
3 Sterbefälle sind im Kaliningrader Gebiet am heutigen Berichtstag zu beklagen
 
 
Beachten Sie, dass in Kaliningrad ein Selbstisolierungsregime festgelegt ist. Nur Personen mit einem Passierschein vom Arbeitgeber dürfen sich im Rahmen der dort geregelten Details im Freien bewegen. Für alle anderen gilt Ausgangsverbot, mit den Ausnahmen, die in der rot hinterlegten Grafik genannt worden sind.
 

 

Weitere Informationen aus dem föderalen Russland

 

Die Chef-Infektionistin des russischen Gesundheitsministeriums erklärt die niedrige Sterberate durch eine Corona-Virus-Erkrankung in Russland damit, dass die Bürger sich sehr rechtzeitig an den medizinischen Dienst zur Behandlung melden. Ein weiterer Grund ist, dass die Ärzte sehr schnell die Erkrankungen erkennen und frühzeitig mit der Behandlung beginnen. Sie kommentierte, dass das russische Gesundheitssystem gegenwärtig immer noch in der Lage ist, schnell und rechtzeitig Hilfe zu leisten.

Russland ist noch weit entfernt vom Höhepunkt der Corona-Krise. Dies kommentierten leitende Mitarbeiter des russischen Gesundheitsministeriums. Grund hierfür ist die Undiszipliniertheit der Bevölkerung, die die Bedingungen der Selbstisolierung nur unzureichend beachtet.

 

Weitere Informationen aus dem Kaliningrader Gebiet

 

Kaliningrad erwartet einen weiteren, großen Zugang an Erkrankungen im Zusammenhang mit Infektionen im Gebietskrankenhaus. Gegenwärtig befinden sich bereits 93 Mediziner mit Infektion in Behandlung. Vermutlich werden bis zu 60 Patienten die Statistik der Erkrankungen ergänzen. Der regionale Gesundheitsminister sprach von keinen besorgniserregenden Zahlen, wenn man bedenkt, dass im Gebietskrankenhaus über 1.500 medizinische Kräfte arbeiten.

Der regionale Gesundheitsminister informierte, dass seit Beginn der Krise 100 Ärzte und 250 Angestellte im mittleren medizinischen Dienst ihren Arbeitsplatz verlassen haben, da sie sich nicht mit dem Corona-Virus beschäftigen wollten. Der Minister enthielt sich jeder Wertung zum Verhalten des medizinischen Personals. Die Mediziner, die geblieben sind, arbeiten gegenwärtig bis zur Grenze der Belastbarkeit.

Bei 30 Patienten, die sich gegenwärtig in medizinischen Einrichtungen in Behandlung befinden, verläuft der Prozess „schwierig“. Alle Patienten werden künstlich beatmet. Im Verlaufe des Tages gab es noch zwei Todesfälle, die in den Zentralstatistiken noch nicht erfasst sind.

In Kaliningrad stößt man verstärkt auf das Problem, dass sich infizierte Patienten, die keine Symptome zeigen, weigern, sich behandeln zu lassen. Einer dieser Patienten ist bereits verstorben. Im Gesundheitsministerium hofft man, die anderen Patienten, die sich gegenwärtig gegen eine Behandlung wehren, vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Situation doch noch überzeugen zu können, einer stationären Aufnahme im Krankenhaus zuzustimmen.

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