Das interessante Leben in russischen Garagen

Das interessante Leben in russischen Garagen

 

Eigentlich ist die Überschrift nicht korrekt, denn es handelt sich um sowjetische Garagen. Sie wurden begonnen zu bauen, als es die Möglichkeit gab, sich in der Sowjetunion als Privatperson ein Auto zu kaufen. Um aber ein Auto kaufen zu können, musste man eine Garage nachweisen.

Also hieß es zuerst eine Garage zu erwerben. Es entstanden die berühmt berüchtigten und noch heute in großer Anzahl existierenden, hässlichen Garagengemeinschaften. Überall, wo irgendwo ein paar Quadratmeter Boden war, wurde dieser okkupiert – obwohl, okkupiert auch hier nicht das richtige Wort ist, denn es gehörte ja alles dem Volke, auch und insbesondere der Grund und Boden. Und das Volk nutzte das, was ihm gehörte.

Aber nicht immer gingen die Pläne in Erfüllung und das Geld reichte aus, um ein Auto zu kaufen. So gab es eine Garage ohne Auto. Und es stand die Frage, was man denn sonst noch so mit so einer Immobilie machen könnte.

Und der Erfindungsreichtum der Russen ist groß. Man staunt, was sich manchmal hinter hässlichen Garagentoren und Wänden, die anscheinend kurz vor dem Zusammenbruch stehen, verbirgt.

Die russische Fotografin Oxana Josgür/Оксана Йозгюр hatte Geduld und Ausdauer und besuchte Garagen, die keine Garagen sind. Vor ihr öffneten sich die Türen und Tore und gaben ihr erstaunliches Innenleben preis. Ich lade Sie ein, die Fotogalerie des russischen Informationsportals „Lenta.ru“ gemeinsam mit mir zu besuchen.

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