Deutsche Krankenschwester beurteilt russisches Gesundheitssystem

Deutsche Krankenschwester beurteilt russisches Gesundheitssystem

 

Eine deutsche Krankenschwester, die im Rahmen eines Austauschprogramms in Russland arbeitet, äußerte sich zur Qualität des russischen Gesundheitswesens und verglich dieses mit dem deutschen System.

 

 

Sie kommentierte, dass die russischen Ärzte in der Diagnostik sehr gut ausgebildet sind. Sie sind noch in der Lage, die Patienten mit dem Stethoskop abzuhören und den Patienten mit ihren Fingern abzutasten und daraus diagnostische Schlüsse zu ziehen. Viele andere Methoden, in Verbindung mit Technik, sind teuer und somit in Russland nicht populär. Deshalb spielt in Russland die klassische Untersuchungsmethode eine große Rolle. Dies unterscheidet Russland von Deutschland, wo mehr Wert auf Laboruntersuchungen und Computerdiagnostik gelegt wird. 

 

 

Auch die Qualität des Auftretens der Ärzte unterscheidet sich. Der russische Arzt geht mit seinen Patienten weniger höflich und rücksichtsvoll um. Der Ton, der in dem Krankenhaus herrscht, in dem sie jetzt in Russland arbeitet, war sehr gewöhnungsbedürftig für die Krankenschwester. Sie musste sich umstellen und viele höfliche Wortformulierungen beim Gespräch mit den Patienten unterdrücken. Weiterhin ist es üblich, dass die russischen Ärzte die Behandlungsmethoden nicht mit den Patienten besprechen und auch keine Erläuterungen zu den verordneten Medikamenten geben.

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Kommentare ( 2 )

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 13. Februar 2020 12:47 pm

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Genauso ist es.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 18. Februar 2020 02:30 pm

    Wenn die Sanktionen nicht wären ...
    Dann könnten die deutschen und die russischen Ärzte ja in Erfahrungsaustausch treten.

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