Deutsche Pilotengewerkschaft verzögert Abflug von Nawalny

Deutsche Pilotengewerkschaft verzögert Abflug von Nawalny
 
Die deutsche Pilotengewerkschaft hat den Abflug des Spezialflugzeuges mit dem Patienten Nawalny aus Omsk mit dem Hinweis auf die einzuhaltenden Erholungszeiten der Piloten auf den Samstag verschoben.
 
 
Das Spezialflugzeug war am Freitagmorgen in Omsk gelandet und sollte nach den Planungen, sofort mit dem Patienten Nawalny, für den akute Lebensgefahr besteht, nach Deutschland zurückkehren.
 
Nachdem nun fast ein ganzer Tag vergangen ist, stellt die deutsche Pilotengewerkschaft fest, dass die Piloten vor dem langen Flug nach Deutschland, ausreichend Erholung brauchen. Steht für die nicht Eingeweihten die Frage, was denn die Piloten seit dem Zeitpunkt der Landung in Omsk gemacht haben.
 
Wie das regionale Gesundheitsministerium in Omsk informierte, stehe der medizinische Transport des Krankenhauses in ständiger Bereitschaft, um die Verlegung des Patienten Nawalny zum Airport vorzunehmen. Alle notwendigen Dokumente sind ausgefertigt.
 
Durch die medizinischen Fachkräfte des Krankenhauses wurde nochmals mit der Frau von Alexej Nawalny gesprochen. Sie wurde auf die Risiken des Lufttransports nach Deutschland hingewiesen und unterschrieb ein Dokument, in dem sie bestätigt, über alle Transportrisiken aufgeklärt worden zu sein.
 
In einem weiteren Dokument bestätigt die Frau von Nawalny, dass die Verlegung des Ehemanns auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin erfolgt.
 
Weiterhin hat der Vertreter der deutschen medizinischen Brigade in Omsk ein Dokument unterzeichnet, in dem die deutschen Mediziner die volle Verantwortung für das Leben des Patienten nach Übergabe an Bord des Flugzeuges übernehmen.
 
Die russischen Ärzte wiesen nochmals auf die Gefahr hin, die für den Patienten insbesondere in der Start- und in der Landephase besteht. Sein Zustand wird weiterhin als „ernst instabil“ bezeichnet. Nawalny verlässt Russland mit der Diagnose „Störung des Stoffwechsels“, mit der die deutschen Ärzte ebenfalls einverstanden waren.

 

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