Deutschland arbeitete doch an der Atombombe

Deutschland arbeitete doch an der Atombombe

 

Die russische staatliche Behörde „RosAtom“ hat bisher geheime Dokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass auch Deutsche an der Entwicklung der sowjetischen Atombombe mitgewirkt haben. Es waren Spezialisten, die sich auch im Dritten Reich mit dieser Thematik beschäftigt hatten.

Die russische Staatskorporative „RosAtom“ hat auf ihrer Internetseite eine Vielzahl von Dokumenten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die in der Vergangenheit den Stempel „Geheim“ getragen hatten. Sie behandeln die Entwicklung der Atombombe und der Atomindustrie in der Sowjetunion.

In diesen Dokumenten werden die Namen von deutschen Spezialisten genannt, die während des Zweiten Weltkrieges in Deutschland an der Entwicklung der Atombombe gearbeitet haben und nach dem Ende des Krieges in die Sowjetunion übergesiedelt waren und hier die Arbeiten fortsetzten.

Bereits vor einer Woche hatte „RosAtom“ Dokumente aus den Jahren 1945-1954 veröffentlicht. Jetzt wurden Dokumente bis zum Jahre 1957 ergänzt.

Am 20. August 1945 wurde in der Sowjetunion der Beschluss gefasst eine Reihe von Behörden und Einrichtungen für die Entwicklung der Atomindustrie zu schaffen. „RosAtom“ nimmt dieses Datum zum Anlass, das 75jährige Jubiläum zu feiern und veröffentlicht in seiner Geschichtsabteilung Dokumente aus dieser Zeit.

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