Die Mehrheit der Russen ist bereit zu Klopfen

Die Mehrheit der Russen ist bereit zu Klopfen

 

Stukatch nennt man in Russland die Meldung von irgendjemand, der weiß, dass irgendjemand, irgendetwas gemacht hat, was staatliche Organe interessieren könnte. Nun gibt es eine Umfrage von WZIOM zu diesem Thema. WZIOM wollte wissen, ob die Russen bereit sind, jemanden anzuzeigen, zu denunzieren, Informationen staatlichen Organen zuzutragen.

 

 

Konkret waren 68 Prozent der Befragten bereit, die Polizei zu informieren, wenn sie jemanden sehen, der rechtsbrecherische Dinge tut.

55 Prozent wären sogar bereit, an der Festsetzung von Kriminellen mitzuwirken.

87 Prozent erklärten, sich als Augenzeuge zur Verfügung stellen zu wollen.

Weitere Befragungen ergaben recht positive Momente.

So hat sich die Anzahl der Russen, die bei Handlungen von Polizisten Rechtsverstöße beobachtet haben, von 34 auf 16 Prozent verringert.

Weiter befragt zu Handlungen von Polizisten, gab es auch hier positive Tendenzen.

Im Jahre 2009 meinten noch 18 Prozent, dass Polizisten grob auftreten. Bei der jetzigen Befragung waren nur noch acht Prozent der Meinung.

Missbrauch der Dienststellung durch Polizisten beobachteten im Jahre 2009 noch 10 Prozent, jetzt waren es noch drei Prozent.

2009 wussten sieben Prozent, dass Polizisten Dokumente fälschen, jetzt waren es nur noch vier Prozent. Ähnlich sieht dies mit der Zahlung von Schmiergeldern aus, wo vier Prozent beobachtet hatten, dass Schmiergeld gezahlt und angenommen wurde, wobei im Jahre 2009 dies noch zehn Prozent gesehen hatten.

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