Die russische Botschaft antwortet auf Anschuldigungen der USA in der Nawalny-Angelegenheit

Die russische Botschaft antwortet auf Anschuldigungen der USA in der Nawalny-Angelegenheit
 
Die westlichen Demokratien, unter Führung der USA, haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, Alexej Nawalny, den vorbestraften Kriminellen und Extremisten, aus seiner Lage zu retten und damit die Einflussnahme auf die gesellschaftliche Entwicklung Russlands fortzusetzen.
 
 
Man habe in Russland zur Kenntnis genommen, dass von der allerersten Minute des Beginns der „Angelegenheit Nawalny“, diese durch die kollektive westliche Staatengemeinschaft mit aggressiver Propaganda gegen Russland begleitet wurde. In diese antirussischen Aktionen wurden auch russische Organisationen einbezogen, die mit dem Ausland assoziiert sind. Zentrale These der antirussischen Propaganda war, dass Nawalny vergiftet worden ist. Ein Beweis dieser Behauptung wurde bis heute nicht vorgelegt.
 
Die russische Botschaft in den USA informierte, dass Russland alle seine Vorräte an chemischen Kampfstoffen bis zum Jahre 2017 vollständig vernichtet habe. Die USA sind der einzige Staat in der Welt, welcher die internationale Vereinbarung zur Vernichtung von Chemiewaffen nicht erfüllt hat und weiterhin über derartige Systeme verfüge. Russland fordert die USA auf, innerhalb kürzester Zeit ihre internationalen Verpflichtungen zu erfüllen und die Welt von diesen Kampfstoffen zu befreien.
 
Die USA haben, gemeinsam mit weiteren 44 Ländern, Russland einen Fragenkatalog zur Angelegenheit Nawalny in der Vertretung der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen übergeben. Entsprechend internationaler Vereinbarungen ist Russland verpflichtet, innerhalb von zehn Tagen auf diese Fragen zu antworten.
 
Es sei daran erinnert, dass der russische Bürger Nawalny am 20. August 2020 während eines Fluges gesundheitliche Probleme bekam und nach einer Zwischenlandung in eine Omsker Klinik eingeliefert wurde. Die Ärzte konnten in seinem Blut keine Giftstoffe feststellen. Nachdem er nach Deutschland ausgeflogen worden war, stellte ein Labor der Bundeswehr fest, dass Nawalny mit Nowitschok vergiftet worden war. Beweise, Analysen, Biomaterial wurden der Öffentlichkeit nicht präsentiert. Auf Anfragen der russischen Staatsanwaltschaft antworteten die deutschen Behörden inhaltslos und nicht sachgerecht. Russlands Einladung an westliche Spezialisten, zur Durchführung von Untersuchungen vor Ort, wurde von westlicher Seite nicht genutzt.
 
 
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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 7. Oktober 2021 18:05 pm

    Neben den USA verfügen nachweislich GB, BRD, Frankreich Schweden und Tschechien über diesen Kampfstoff. Es gibt Informatioen, daß es an die 20 Länder sein sollen, die über Bestände von "Nowitschok" verfügen sollen.
    Wenn GB nicht über Nowitschok verfügt hätte, dann hätte es doch gar keine Vergleichsmöglichkeiten gehabt, wobei immer noch sehr schleierhaft ist, daß das Krankenhaus, in das die Skripals eingeliefert wurden, eine andere Substanz festgestellt hatte. Der Polizist und die Ärztin, die die beiden fanden, sollen sich aber bester Gesundheit erfreuen.
    Das Gleiche trifft auf den "Fall" Nawalny zu. Im Flugzeug haben sich mehrere Personen um den kolabierten Nawalny gekümmert. Bei Nowitschok wären diese alle tot. Es gibt aber nicht eine Meldung darüber, daß die Flugbegleiter, Passagiere, das Reinigungspersonal oder Nawalnys Begleitpersonen in irgendeiner Form gesundheitlich geschädigt oder verstorben seien. Auch das deutsche Flugpersonal nach Berlin scheint noch gesund zu sein.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 7. Oktober 2021 18:27

      ... ja, so ist es und Deutschland schweigt.

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