Die Schlacht um Stalingrad – Deutsche Niederlage geht Russen unter die Haut

Die Schlacht um Stalingrad – Deutsche Niederlage geht Russen unter die Haut

 

Am 2. Februar 1943 endete der Kampf um Stalingrad. Die deutsche 6. Armee kapitulierte. Der Wendepunkt im Großen Vaterländischen Krieg wurde eingeleitet. Die Bewohner von Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad, lassen sich nun die deutsche Niederlage unter die Haut spritzen.

 

 

In diesem Jahr begehen die Bewohner des heutigen Wolgograds, dem ehemaligen Stalingrad, den 77. Jahrestag des Sieges über die deutsche 6. Armee. Das Informationsportal „Lenta.ru“ informiert, dass viele Bewohner der Stadt die Tätowierungsstudios der Stadt förmlich bestürmen, um sich ein Tattoo-Buttl setzen zu lassen. Die Studios arbeiten aber zu dieser Thematik nur am 2. Februar, dem Tag der Kapitulation der deutschen 6. Armee. Es reisen Tätowierer aus ganz Russland an, um in drei Kategorien die Arbeiten auszuführen: Grafik, Realismus und Tradition. Danach erfolgt die Preiskrönung für die beste Tätowierung.

Bereits in anderen Städten hat man begonnen, sich auf den 75. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland vorzubereiten. So produziert eine Firma in St. Petersburg Grillgeräte in Form eines Panzers T-34 oder alternativ des deutschen Panzers „Tiger“. Man kann aber auch einen Grill in Form eines Atom-U-Bootes erwerben. Das Gewicht dieser Grillgeräte beträgt 120 Kilo und man muss 92.000 Rubel auf den Tisch packen. Es gibt aber auch die Sparvariante für 30.000 Rubel.

 

 

Das Informationsportal „Lenta.ru“ erinnert, dass Stalingrad im Jahre 1961, also acht Jahre nach dem Tod von Joseph Stalin, in Wolgograd umbenannt wurde. Nach wie vor besetzt Stalin in der russischen Gesellschaft eine populäre Position.

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