Ergebnislose Gespräche der USA in Russland

Ergebnislose Gespräche der USA in Russland
 
Die erste Gesprächsrunde die Frau Viktoria Nuland mit ihrem russischen Amtskollegen Sergej Rjabkow führte, verliefen ohne Ergebnis. In Russland will man eine Zuspitzung der Lage zwischen beiden Ländern nicht ausschließen.
 
 
Es wird wohl nur wenige Menschen auf der Welt gegeben haben, die wirklich gehofft haben, dass Frau Nuland nach Russland gereist ist, um das Verhältnis zwischen beiden Ländern zu verbessern. Eine amerikanische Politikerin, die auf der Schwarzen Liste der Personen steht, die in Russland unerwünscht sind, erzwingt letztendlich ihre Einreise, um mit Russland Gespräche zu führen. Um erfolgreiche Gespräche zu führen, hätte es wohl einer anderen Person bedurft, die auch in der Lage und Willens ist, den Worten Russlands zuzuhören.
 
Genau dies scheint aber Frau Nuland nicht getan zu haben, denn Sergej Rjabkow kommentierte nach dem Treffen, welches Frau Nuland völlig wortlos verließ, dass Amerika einfach nicht in der Lage ist, den Worten Russlands zuzuhören, von verstehen ganz zu schweigen.
 
Was die Frage der gegenseitigen diplomatischen Probleme anbelangt, die Ausgabe von Visa, die Rotation von Diplomatenpersonal, die Bewahrung der Arbeitsbereitschaft diplomatischer Vertretungen, wird sich nichts ändern. Die Krisensituation bleibt zwischen beiden Ländern bestehen – so Sergej Rjabkow. Der russische Diplomat wollte die Gefahr einer weiteren Zuspitzung der Lage zwischen beiden Ländern nicht ausschließen.
 
Rjabkow kommentierte, dass einerseits die Amerikaner nicht zuhören wollen und dass Russland andererseits die Anwesenheit von US-Militär in Zentralasien nicht dulden wird. Die Positionen beider Seiten lassen sich nicht zusammenführen.
 
Rjabkow schätzte aber auch ein, dass das Gespräch mit Nuland nützlich war – logisch, denn in Russland hat man verstanden, dass die USA mit Russland keine Einigkeit erzielen und keine Probleme lösen wollen. Man hat dies nun defacto aus erster Quelle erfahren.
 
 
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