Europäische Union verhängt Sanktionen gegen engste Mitarbeiter Putins

Europäische Union verhängt Sanktionen gegen engste Mitarbeiter Putins
 
Russische Medien veröffentlichen eine Liste mit den Namen von sechs Personen und einer staatlichen Einrichtung, gegen die die Europäische Union Sanktionen, im Zusammenhang mit dem Merkel-Gast aus Russland verhängt hat.
 
 
 
Videoscreen: Fotoserie der sanktionierten Personen
 
Diesen Personen ist es nun verboten, in die Europäische Union einzureisen. Mögliche Konten oder andere Aktiva werden eingefroren – defacto also beschlagnahmt. Bei den Personen handelt es sich um hochgestellte russische Persönlichkeiten, teilweise aus dem direkten Umfeld des russischen Präsidenten.
 
Als erster Name wird Alexander Bortnikow genannt. Er ist der Direktor des russischen Sicherheitsdienstes FSB, vergleichbar mit dem deutschen BND oder auch Verfassungsschutz.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Besonderheiten des nationalen Fischfangs“
 
Der zweite Name auf der Sanktionsliste lautet Sergej Kirienko. Er ist der Erste Stellvertreter des Chefs der Verwaltung des russischen Präsidenten.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Besonderheiten des nationalen Fischfangs“
 
Zwei weitere Personen sind stellvertretende Verteidigungsminister: Alexej Kriworutschko und Pawel Popow.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Besonderheiten des nationalen Fischfangs“
 
Weiterhin befindet sich auf der Liste der Leiter der Verwaltung des Präsidenten für Innenpolitik Andrej Jarin und der Bevollmächtigte Vertreter des Präsidenten für den Sibirischen Föderalen Verwaltungsbezirk Sergej Menjailo.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Besonderheiten der nationalen Jagd“
 
Den Abschluss der Sanktionsliste bildet das Staatliche wissenschaftliche Forschungsinstitut für organische Chemie und Technologie.
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Besonderheiten des nationalen Fischfangs“
 
In diesem Institut, so vermutet die Europäische Union, wird das Gift Nowitschok produziert. Real ist allerdings dieses Institut verantwortlich gewesen für die vorzeitige Vernichtung sämtlicher Chemiewaffen Russlands, entsprechend internationaler Verträge. Die USA haben ihre Verpflichtungen zur Vernichtung von Chemiewaffen nicht erfüllt, haben aber bereits zu einem früheren Zeitpunkt Sanktionen gegen dieses Institut verhängt.
 
Entgegen früher lautenden Meldungen, in denen mitgeteilt wurde, dass es einige rechtliche Probleme zu klären gilt, bis diese Sanktionen in Kraft gesetzt werden können, tritt die Sanktionsliste am 15. Oktober in Kraft. 
   
Initiator dieser Sanktionen ist die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich.  
 
Videoeinspielung: Filmklassiker „Der unsichtbare Reisende“
 
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bereits angekündigt, dass Russland auf diese Sanktionen mit gleichen Schritten reagieren wird. Gleichzeitig wird Russland auf die Erfüllung der internationalen Verträge durch Deutschland bestehen und die Übergabe der angeblichen Beweise für die Vergiftung des russischen Merkel-Gastes einfordern.   
 
In einer ersten Stellungnahme äußerte sich Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten. Er bezeichnete die Sanktionsliste als „unfreundlichen Akt“. Moskau werde die entstandene Lage bewerten und Schritte zur Wahrung der eigenen Interessen einleiten.
Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung