Föderale Kurzinformationen - Woche 2020-06

Föderale Kurzinformationen - Woche 2020-06

Das Leben in Russland ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die jeweils abgelaufene Woche.

 

 

Eine Umfrage unter russischen Arbeitgebern zeigte, dass es diese am meisten aufregt, wenn ihre Mitarbeiter während der Arbeitszeit sich in sozialen Netzwerken tummeln, gefolgt von den Raucherpausen und Tratscherei am Arbeitsplatz. An vierter Stelle beschwerten sich Arbeitgeber über Privatgespräche mit Firmentelefonen.

Erstmals konnten in der Nacht zum zweiten Februar Moskauer sich im Hochzeitspalast Nr. 1 in Moskau trauen lassen. Acht Paare hatten sich für diesen ungewöhnlichen Zeitpunkt einschreiben lassen. Gerade diese Nacht war beliebt, weil sie das Datum 02.02.2020 trug.

Alle Angehörigen der Regierung Medwedjew, die durch den Regierungswechsel ihre Arbeit verloren hatten, haben einen neuen Arbeitsplatz und somit Broterwerb. Das bestätigte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten auf eine entsprechende Frage von Journalisten.

Ein Russe schließt im Durchschnitt einen Hypothekenvertrag mit einer Laufzeit von 18 Jahren ab. Die Laufzeit von Hypothekenverträgen nimmt zu. Durchschnittlich beträgt die Kreditsumme 2,24 Mio. Rubel. Auch hier wächst die Summe jährlich um rund 100.000 Rubel. Die Zinsen belaufen sich durchschnittlich auf neun Prozent.

Im Jahre 2019 sind die Preise für Fahrzeuge in Russland um bis zu 10 Prozent gestiegen. Auch für 2020 wird eine Preissteigerung im Zusammenhang mit der Anhebung der Verschrottungssteuer erwartet. Ein PKW der Mittelklasse kostet gegenwärtig in Russland 1,6 Mio. Rubel.

Russlands Präsident Putin hat sich gegen die Wiederbelebung der Pflichtzuweisung von Arbeitsplätzen für Studienabsolventen ausgesprochen. Diese Methode hat sich überlebt und es müssen neue, interessante Anreize für junge Leute nach dem Studium geschaffen werden, damit diese sich für Orte und Arbeitsplätze interessieren.

Ab 1. Januar 2021 wird Russland das Elektronische Visum für das gesamte Land einführen. Man kann somit mit einem eVisum das ganze Land bereisen. Das eVisum, welches gegenwärtig kostenlos ist, wird dann einheitlich 50 USD kosten und nicht mehr acht, sondern 16 Tage gültig sein.

Auf der Internetseite der Regierung Großbritanniens findet sich eine Information, wonach das Land früher verhängte Sanktionen gegen Russland im Rahmen der Europäischen Union aufheben wird. Im wesentlichen geht es um Zwangszölle gegenüber Industriewaren.

Die russische Zentralbank hat am Freitag den Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte auf 6 Prozent gesenkt. Damit liegt der Leitzins ein Prozent unter dem Vorkrisenniveau im Jahre 2013. Weitere Leitzinssenkungen wurden durch die Zentralbank in Aussicht gestellt.

Der russische Sicherheitsdienst FSB verhaftete am Freitag den stellvertretenden Chef des russischen Generalstabs Generaloberst Arslanow. Er wird des Betruges im großen Umfang beschuldigt. Der Generaloberst trug u.a. Verantwortung für den Nachrichtendienst der russischen Armee.

Russland und Weißrussland einigten sich am vergangenen Freitag, bis zum 1. März eine gemeinsame Datenbank der Personen ihrer Länder anzulegen, denen die Ausreise aus dem Land verboten ist. Weiterhin werden Maßnahmen für eine gemeinsame Migrationspolitik im Rahmen der Schaffung einer Staatengemeinschaft in Kürze in Kraft treten.

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