Föderale Kurzinformationen - Woche 2020-08

Föderale Kurzinformationen - Woche 2020-08

 

Das Leben in Russland ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die jeweils abgelaufene Woche.

 

 

Der russische Premierminister Mischustin bezeichnete die Hypothekenzinsen in Russland als „unanständig hoch“. Er stelle als Frist den 16. März um Maßnahmen für die administrative Senkung der Hypothekenzinsen für die Bevölkerung zu erarbeiten. Weiterhin sollen Mechanismen für eine vereinfachte Refinanzierung von Hypothekenverträgen erarbeitet werden.

Der russische Präsident Putin hat angewiesen, am Geburtshaus des russischen Politikers und exBürgermeisters von Moskau Luschkow, eine Gedenktafel anzubringen. Luschkow war nach seiner Entlassung als Bürgermeister nach Kaliningrad gesiedelt und hatte sich hier erfolgreich mit Landwirtschaft beschäftigt.

Russische Autolenker haben im Jahre 2019 Knöllchen für Verletzungen der Straßenverkehrsordnung im Umfang von 20 Milliarden Rubel nicht bezahlt. Das sind 25 % mehr als im Jahre 2018. Die durchschnittliche Strafe beläuft sich auf 810 Rubel. Den Schuldnern wurde jetzt die Fahrerlaubnis entzogen oder die Reise ins Ausland gesperrt.

Russland hat seine Investitionen in US-Staatsanleihen im Dezember 2019 stark gekürzt. 1,5 Mrd. US-Dollar wurden abgezogen, so dass Russland gegenwärtig noch US-Obligationen im Wert von 9,97 Mrd. USD hält. Darüber informiert das US-Finanzministerium. Von der genannten Restsumme sind 4,3 Mrd. USD langfristig angelegt, der Rest kurzfristig abrufbereit.

Die Sozialrenten werden in Russland zum 1. April 2020 um 6,1 Prozent angehoben. Über diese Anhebung können sich 3,2 Mio. Empfänger freuen. Die Anhebung unterscheidet sich deutlich von den Anhebungen der Jahre 2018 und 2019 mit 2,0 und 2,9 Prozent.

Jeder 57 Bürger des Landes dient oder arbeitet in den sogenannten „Bewaffneten Organen“. In absoluten Ziffern sind dies 2,6 Mio. Bürger. Damit hat sich die Anzahl der Staatsdiener in diesen Behörden seit 2014 um 10 Prozent erhöht. Für den Unterhalt wendet der Staat rund ein Drittel des Staatshaushaltes auf.

Die durch Russland im Jahre 2014 verhängten Sanktionen gegen die USA brachten den Fischern in Alaska jährliche Verluste von 40 Mio. USD. Im Gegenzug wuchsen die Importe der USA aus Russland von 326 Mio. USD im Jahre 2013 auf 551 Mio. USD im Jahre 2018.

Die Nichtausgabe von Visa an russische Diplomaten durch die USA ist einer der schwierigsten Fragen in der gegenwärtigen Situation mit den USA. Die USA verweigern nicht die Visa für russische Diplomaten, verzögern aber die Bearbeitung über viele Monate. Teilweise warten Diplomaten zwei Jahre auf eine Einreisegenehmigung.

Am 23. Februar feiern alle Russen, egal ob gedient oder nicht gedient, den „Tag der Armee“. Für Geschenke, die aus diesem Anlass gemacht werden, wurden in diesem Jahr 18 Prozent mehr Geld ausgegeben. Das durchschnittliche Geschenk kostet 1.300 Rubel.

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