Föderale Kurzinformationen - Woche 50

Föderale Kurzinformationen - Woche 50

 

Das Leben in Russland ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die vergangene Woche.

 

 

Die russische Zentralbank hat den Leitzins wieder gesenkt – von 6,5 auf 6,25 Prozent. Das ist die fünfte und somit auch letzte Senkung in diesem Jahr. Die Senkung ist gut für die Wirtschaft und schlecht für den Sparer.

Die USA wollen Russland den Status „Sponsor des Terrorismus“ zuerkennen. Diesen Status haben bisher Iran, Nordkorea, Syrien und Sudan. In der russischen Staatsduma erklärte man, dass man den USA mit gleichartigen Beschlüssen antworten werde.

Neue Festlegungen der Europäischen Union verbieten den Russen ab sofort Obst und Gemüse, auch in Kleinstmengen, in die Union einzuführen. Selbst ein einziger Apfel oder ein Stück Gurke als Reiseverpflegung sind seit 14. Dezember nicht mehr gestattet und werden vernichtet.

Rund 1,5 Mio. Russen haben Unterhaltsschulden gegenüber ihren Kindern und sind somit in der Liste für ein Ausreiseverbot der Gerichtsvollzieher erfasst. Bevor diese Alimentenschuldner ihre Verpflichtungen gegenüber den Kindern nicht erfüllen, dürfen sie das Land nicht verlassen.

Der Bevölkerungsschwund in Russland ist 2019 besorgniserregend. Die Anzahl der Neugeborenen ist um 259.600 geringer, als die Zahl der Verstorbenen. Überboten wird diese Zahl nur noch im Jahre 2008, wo der Bevölkerungsschwund 362.000 Personen betrug.

Die Kommunistische Partei der Russischen Föderation wollte am 21. Dezember im Theater in Woronesch den 140. Geburtstag von Joseph Stalin feiern. Kulturschaffende der Stadt schrieben eine Petition und forderten, das Theater nicht für politische Veranstaltungen zu missbrauchen.

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass nur die Hälfte der russischen Arbeitgeber die Kosten für eine Weihnachtsfeier übernehmen. 37 Prozent der Arbeitsgeber beteiligen sich an den Kosten und 12 Prozent der Arbeitgeber übernehmen keinerlei Kosten für die Weihnachtsfeier.

Die russische Bildungsministerin informierte, dass in rund 25 Prozent aller Schulen die Nutzung von Smartphones verboten wurde. Insgesamt sind dies bisher 10.628 Schulen. Jede Schule legt selber in Russland fest, welche Unterrichtsmittel zum Unterricht zugelassen werden.

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