Föderale Kurzinformationen - Woche 52-2019

Föderale Kurzinformationen - Woche 52-2019

 

Das Leben in Russland ist vielfältig und interessant. Aber nicht jede Information reicht für einen vollumfänglichen Artikel aus oder ist so wichtig, um darüber ausführlich zu berichten. Wir fassen sonstige Ereignisse zu Kurzinformationen zusammen und veröffentlichen diese am Wochenende für die vergangene Woche.

 

 

Das neue Jahr in Russland beginnt mit neuen Mindestpreisen für Alkohol. Wodka wird um 7 % teurer, Cognac um 11,6 % und Brandy um 2,6 %. Erstmals seit 2015 wird auch der Preis für reinen Alkohol angehoben – um 16%.

Russland und Weißrussland haben beschlossen, spätestens ab September 2020 das Roaming für mobile Telefonverbindungen zwischen beiden Ländern abzuschaffen. Bis März 2020 werden die gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Danach erfolgt die Abschaffung der Gebühren innerhalb von maximal sechs Monaten.

Estland, Lettland und Litauen haben sich an die russische Regierung mit der Bitte gewandt, den Transit von Waren und Dienstleistungen durch ihre Länder nicht weiter einzuschränken, sondern auf das ehemalige Niveau zurückzuführen. Die Transitgelder Russlands sind die wichtigste Einnahmequelle dieser Länder.

Am 22. Dezember meldete sich ein Bewohner Tjumens beim Kreml und bat um Einlass. Er sei Geheimagent des KGB und habe eine wichtige Meldung für den russischen Präsidenten. Man entschied, den 28jährigen Mann erstmal in ein Krankenhaus einzuweisen, bevor er seine Meldung dem Präsidenten vorträgt.

Für die Mehrzahl der Russen, rund 70 %, ist der Fernseher immer noch erste Quelle für Informationen. Für 58 Prozent ist das Internet unverzichtbar, um allseitig informiert zu sein. 19 % lesen Zeitung um informiert zu sein und weniger als 13 Prozent meinen, das Radio ist die beste Informationsquelle.

Die „Moskauer Deutsche Zeitung“ berichtet in ihrer Dezemberausgabe über die Einrichtung eines Zentrums für die Deutschen in der „deutschesten“ Region und meint damit die Einrichtung eines Zentrums für kulturelle und geschäftliche Zusammenarbeit nach dem Kaliningrader Vorbild in der Stadt Barnaul. Das Zentrum trägt den Namen „Deutsche des Altai.“

Eine Analyse des Personalportals „HeadHunter“ hat ergeben, dass die am meisten gefragtesten Berufe in Russland gegenwärtig Kassererin, Koch, Berufsschulpädagoge, Jurist und Sozialarbeiter sind. Diese Erhebung steht im Widerspruch zu Veröffentlichungen des Arbeitsministeriums. Hier steht der Bauarbeiter an erster Stelle.

Der Festtagstisch zum neuen Jahr ist für die Russen 2019 um 2,7 Prozent teurer, als noch im Dezember 2018. Um den Tisch für vier Erwachsene und ein Kind reichlich einzudecken, muss die durchschnittliche Summe von 6.430 Rubel aufgewandt werden – teilte die russische Statistikbehörde mit.

Der russische Präsident Putin teilte bei einem Treffen mit Vertretern der russischen Landwirtschaft mit, dass er keinen Tee mehr trinkt. Er sei dazu übergegangen, ausgewählte Kräuter aus dem Altai mit kochendem Wasser aufzubrühen. Russland verfügt über 900.000 Hektar Fläche für den Teeanbau.

Russland setzt das Experiment „Tax Free“ für ein weiteres Jahr fort und hat zusätzlich drei Regionen in die Erstattung der Mehrwertsteuer für Nichtbewohner der Eurasischen Union einbezogen. Bisher wurden Schecks im Gesamtwert von 17 Mrd. Rubel zur Erstattung der Mehrwertsteuer eingereicht. 130 Geschäfte in 13 Regionen nehmen am Tax-Free-System teil.

Der Chef der russischen Auslandsaufklärung Sergej Naryschkin informierte, dass die Sowjetunion bereits eine Woche vor dem Beginn des Baus der ersten amerikanischen Atombombe, im Besitz der detaillierten Baupläne war. Dies ermöglichte, dass die Sowjetunion 1949 ihre erste eigene Atombombe bauen konnte.

Als wichtigste Ereignisse des Jahres 2019 nannten die Russen im Rahmen einer Umfrage von WZIOM die Erhöhung des Renteneintrittsalters und den Start der Zugverbindung auf die russische Halbinsel Krim. Wichtigste internationale Ereignisse waren die Verbesserung der Situation in Syrien und die Wahlen in der Ukraine.

Der russische Präsident Putin wird nicht an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen, die für Februar 2020 geplant ist. Dies teilte sein Pressesprecher mit. Bereits im vergangenen Jahr hatte Putin auf eine Teilnahme verzichtet und den Außenminister Lawrow entsandt.

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