Grenzöffnung durch Russland im Gespräch

Grenzöffnung durch Russland im Gespräch
 
Die russische Vizepremierin Tatjana Golikowa nannte die Voraussetzungen die vorliegen müssen, damit ein Ausländer wieder nach Russland einreisen kann. Russland fordert erstaunlich wenig.
 
 
Der Ausländer, der nach Russland einreisen will, muss eine offizielle ärztliche Bescheinigung vorlegen, die bestätigt, dass er keine Corona-Symptome zeigt. Diese Bescheinigung darf, gerechnet vom Moment der Einreise nach Russland, nicht älter als drei Tage sein.
 
Hat der Ausländer bereits eine Corona-Infektion ausgeheilt, so muss er darüber eine ärztliche Bescheinigung vorlegen, die auch beinhaltet, dass sein Immunsystem Antikörper gebildet hat.
Wer über derartige Bescheinigungen verfügt, ist nicht verpflichtet, sich in eine zweiwöchige Selbstisolierung zu begeben.
 
Es besteht auch die Möglichkeit, einen Virustest in Russland durchführen zu lassen. Im Ergebnis des Virustest wird dann festgelegt, ob die 14-tägige Selbstisolierung vorzeitig beendet werden kann oder auch nicht.
 
Nicht ausgeschlossen ist, so Golikowa, dass Einreisende, trotz vorliegender ärztlicher Bescheinigungen, nochmals in Russland bei der Einreise einen Virustest durchführen müssen. Dies hängt davon ab, zu welchem Eindruck die Aufsichtsorgane an der Grenze kommen.
 
Russland wird ab 15. Juli mit einer Reihe von Staaten – inoffiziell werden 15 Staaten genannt – Gespräche über die Wiederaufnahme der gegenseitigen Flugverbindungen beginnen.
 
Grundprinzip für Russland ist, dass Flugverbindungen nur auf der Grundlage der Gegenseitigkeit aufgenommen werden, d.h., dass Ausländer eines Landes nach Russland einreisen können, aber russische Bürger nicht in dieses Land reisen können, ist ausgeschlossen. Gesprochen wird mit den Ländern, wo die Infektionsquote unter 40 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner liegt.
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