Klare Ansage aus Staatsduma: Russland wird Weißrussland militärisch schützen

Klare Ansage aus Staatsduma: Russland wird Weißrussland militärisch schützen
 
Der Erste Stellvertreter des Internationalen Ausschusses des Föderationsrates Wladimir Dschabarow hat klar geäußert, dass Russland Weißrussland gegen militärische Aktivitäten der NATO verteidigen werde.
 
Grundvoraussetzung ist, dass Weißrussland ein entsprechendes Ersuchen an Russland richtet. Im Rahmen des Bündnisstaates und im Rahmen des Vertrages über die Verteidigungsgemeinschaft wird Russland dann alles unternehmen, um äußere Einmischungen abzuwehren.
 
Wladimir Dschabarow zeigte sich jedoch überzeugt, dass die gegenwärtigen militärischen Aktivitäten und Drohungen der NATO nicht in einen Krieg ausarten werden. Man erwarte eventuell einen militärischen Konflikt, den Russland allerdings schnell ersticken werde. Die NATO würde mit einem provozierten Konflikt sehr viel riskieren und kaum Verständnis bei der Bevölkerung der Mitgliedsstaaten hervorrufen.
 
Die russische Zeitung „Iswestija“ informierte, dass die NATO gegenwärtig im großen Umfang schwere Technik an die polnische Grenze zu Weißrussland verlegt. Erklärtes Ziel ist die Niederhaltung Russlands. Die Zeitung verweist auf Veröffentlichungen in den Sozialnetzwerken, wo Zeugen die Bewegung von Militärkolonnen fotografiert haben, so u.a. auch die Verlegung von dutzenden Artillerie-Selbstfahrlafetten vom Typ M109 Paladin.
Reklame

Kommentare ( 1 )

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 30. November 2021 12:13 pm

    Mein Mittelster pflegte in jungen Jahren die Unsitte, trotz wiederholter Bitte bei Tisch nicht mit den Fingern in allem herumzustochern.
    Eine von ihm wohl nicht mehr erwartete, blitzschnelle Reaktion von mir, hat diese Unsitte beendet - Pädagogen der Moderne mögen dies bitte nicht kommentieren!
    Im Gegensatz zu früher glauben potentielle Angreifer heute, ungestraft große Kampfverbände und Wehrtechnik direkt an die Grenze eines auserwählten Gegners verlegen zu dürfen, in der Hoffnung, die Nähe bringt`s
    Dieser vermeintliche Vorteil wird dann nichtig, wenn dem so massiv Bedrohten gezwungenermaßen nur der Einsatz des großen Hammers zur Beseitigung dieses Konzentrates bleibt - und er wird ihn vor der Selbstzerstörung nutzen.
    Nicht jeder NATO-Partner wird in dieser Provokation einen Bündnisfall mit der Aussicht auf Selbstzerstörung sehen.
    Das Bündnis ist fragil, und im Ernstfall würden Truppen der USA und GB nicht unbedíngt in Freundesland operieren - Deutsche wollen keinen Krieg mit RU

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung