Lukaschenko fordert humanitären Korridor durch die Europäische Union

Lukaschenko fordert humanitären Korridor durch die Europäische Union
 
Während des Telefongespräches mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Merkel, hatte Lukaschenko an die Lösung des Problems der Flüchtlinge erinnert, die alle ihren neuen Wohnsitz in Deutschland nehmen wollen. Nun fordert Lukaschenko die Einrichtung eines humanitären Korridors.
 
 
Russische Medien informieren, dass die Bundeskanzlerin Merkel angeblich versprochen haben soll, das Thema der Rückführung der Flüchtlinge in ihre Heimat mit den Strukturen der Europäischen Union zu besprechen. Ziel ist die Schaffung eines Korridors Richtung Deutschland.
 
Lukaschenko gab die Anzahl der gegenwärtig in Weißrussland befindlichen Flüchtlinge mit 7.000 an. Davon wollen 2.000 nach Deutschland. Der Rest soll in die Heimat zurückgeführt werden.
 
Leider haben bisher nur 400 Flüchtlinge ihre Bereitschaft erklärt, in die Heimat zurückzukehren. Diese sind, konkret waren es 374 Flüchtlinge, am heutigen Donnerstag mit einem Flugzeug ausgeflogen worden – so die Pressesprecherin des weißrussischen Präsidenten.
 
Unmittelbar an der Grenze in einem improvisierten Lager befinden sich noch rund 2.000 Flüchtlinge. 200-500 Flüchtlinge befinden sich direkt am Grenzzaun irgendwo an anderen Orten. Hierbei handelt es sich um die Flüchtlinge, die bereits auf polnischem Gebiet waren und die die polnischen Grenzschützer mit Gewalt zurückgetrieben haben.
 
Am Mittwoch hatte ein zweites Telefongespräch zwischen Merkel und Lukaschenko stattgefunden. Wiederum wurde bestätigt, dass das Flüchtlingsprobleme auf der Ebene Weißrussland-Europäische Union gelöst wird. Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Merkel hat im zweiten Telefongespräch humanitäre Hilfe versprochen.

 

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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 20. November 2021 01:39 pm

    Da wird wohl Lukaschenko umsonst fordern. Da wird sich auch die Merkel dafür einsetzen können wie sie will. Dollll wird der Einsatz nicht sein. Aber in der Hauptsache werden die PISS-Polen etwas dagegen haben. Das ist ja schließlich ihre Spielwiese an dieser Grenze. Da hatte am Anfang überhaupt niemand etwas zu sagen. Auch andere Polizisten oder Frontex nicht. Nun hat aber Merkel mit den Anrufen und Gesprächen mit dem Luka den Polen die Show gestohlen, wie sie, die Polen ganz allein den Russen und Putin, die natürlich dahinter zu stecken haben, harte Kante gezeigt und diesen Migrationskrieg gewonnen haben. Aber nein, da muß die Merkel sich profilieren und den Polen die Freude verderben, obwohl nächstes Jahr Wahlen zum Sjem sind. Nun wissen sie nicht, wie ein Gleiwitz oder Tonking oder Massenvernichtungsmittel glaubhaft in eine Anlaßstory für so einen winzigen kleinen Krieg gegen den Luka machen können. Die anderen werden sich hoffentlich nicht trauen, so richtig zurück zu schießen.

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