Lukaschenko informiert über Gesprächsinhalt mit Merkel

Lukaschenko informiert über Gesprächsinhalt mit Merkel
 
Russische Medien, bezugnehmend auf den Pressedienst des weißrussischen Präsidenten, informieren über Einzelheiten des Gespräches der amtsführenden Bundeskanzlerin Merkel mit dem weißrussischen Präsidenten Lukaschenko.
 
Beide Seiten besprachen die Migrationskrise und sind zum gegenseitigen Verständnis gekommen, wie man weiter verfahren soll, um das Problem zu lösen.  
 
Die Gesprächspartner beschlossen, dass man das Migrationsproblem auf die Ebene Weißrussland und Europäische Union anzuheben hat – mit anderen Worten: direkte Gespräche zwischen beiden Seiten. Beide Seiten benennen Verantwortliche, die die Arbeit unverzüglich aufzunehmen haben. Geklärt werden soll, wie den Wünschen der Flüchtlinge nach einem Daueraufenthalt in Deutschland entsprochen werden kann.
 
Frau Merkel übermittelte die Bitte der Leiterin der Eurokommission Ursula von der Leyen, in die Klärung der Migrationskrise internationale Flüchtlings- und Migrationsorganisationen einzubeziehen.
 
Lukaschenko und Merkel vereinbarten weitere Kontakte.
 
 
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Kommentare ( 2 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 18. November 2021 03:22 pm

    Was es eben ausmacht, wenn man einen klugen russischen Präsidenten als Gesprächspartner hat, der einem mal eben vorgibt, doch direkte Gespräche mit dem anderen Betroffenen aufzunehmen und auf die üblichen Nato-Verleumdungen zu pfeifen. Und weil das so gut klappte mit dem ersten Telefonat, hat doch die scharf gescholtene Frau Merkel gleich nochmals beim angeblich nicht anerkannten Lukaschenko angeklingelt und es wurden konkrete Vereinbarungen für Verhandlungen getroffen. So einfach ist das. Damit wäre auch dieser Versuch gescheitert, über einen Zoff mit Belarus einen Konflikt mit Rußland zu schaffen. Da werden wohl so einige im Westen recht traurig sein, daß das wieder nicht geklappt hat, Belarus von der RF zu entfernen. Da wird es wohl nun Wirklichkeit werden mit der Union.
    Ach so. wer die anerkannte Exil-Präsidentin von Belarus sich im Fernsehen betrachten konnte. Der Dame geht es mit ihrem Schattenpräsidenten-Dasein in Litauen wohl recht gut. Sie sieht ziemlich drall aus.

  • Anton Amler

    Veröffentlicht: 18. November 2021 12:41 pm

    Nachdem Herr Maas in aller Öffentlichkeit die Notwendigkeit der Rückführung sog. Flüchtlinge doch wohl im Regierungsauftrag
    verkündete, sehe ich keinerlei Veranlassung für klärende Merkelkontakte mit Lukaschenko. Nicht nur bestens mit Winterkleidung ausgerüstet, vermitteln mir diese bewußt eine Grenze verletzenden Randalierer ihren eigentlichen Auftrag -Eskalation um jeden Preis. Die Erwartungshaltung an die kleine, im Beruf kaum auffällige Physikerin, eine von Tausenden, vom einstigen Erzfeind noch protegiert, ist völlig überzogen. Mächtigste Frau der Welt - Mittlerin zwischen den Großen ? Eher nützliches Werkzeug der wirklich das Sagen-Habenden. Das stumpfe Schwert "humanitäres Anliegen" entwickelt sich allmählich zum Boomerang aus der von den Maßnahmen betroffenen Gesellschaft.
    Wehe er wird geworfen, denn falls er nicht gleich trifft, so kehrt er unermüdlich für weitere Versuch zurück.

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