Neue Meinungsverschiedenheiten Russlands mit Deutschland

Neue Meinungsverschiedenheiten Russlands mit Deutschland
 
Deutschland hatte offiziell informiert, dass man das Material zum Patienten Nawalny der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen übergeben habe. Russland informiert, dass dies nicht den Tatsachen entspricht – Deutschland habe nichts übergeben.
 
 
 
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Russland kommentierte, dass man bereit sei mit der Organisation gemeinsam an der Aufklärung der Angelegenheit zu arbeiten.
 
„Die Erklärung offizieller Personen Deutschlands, zur Übergabe von Material des russischen Bürgers Alexej Nawalny an die Organisation zum Verbot von Chemiewaffen betreffend, entsprechen nicht der Wahrheit und den Tatsachen. Das Sekretariat der Organisation hat Russland bestätigt, dass Deutschland weder am 9. noch am 10. September irgendwelches Material der Organisation übergeben habe. Einziges Dokument, welches aus Deutschland bei der Organisation eingetroffen ist, ist das bereits bekannte Schreiben des deutschen Auswärtigen Amtes, unterzeichnet vom Staatssekretär Berger, datiert mit 3. September 2020“, - informierte der russische Vertreter bei der Organisation.
 
Wie am Freitagmorgen bekannt wurde, bereitet das russische Innenministerium eine weitere Anfrage an Deutschland, im Zusammenhang damit vor, dass der Patient Nawalny sich nicht mehr im Koma befindet.
 
Die Anfrage an Deutschland beinhaltet das Ersuchen über die Möglichkeit der Teilnahme russischer Experten an der Arbeit der deutschen Untersuchungsorgane, der deutschen Ärzte und an der Arbeit anderer deutscher Experten. Die Vorstellungen gehen dahin, dass die russischen Experten auch die Möglichkeit erhalten, zusätzliche Fragen zu den Untersuchungsergebnissen zu stellen, die die deutsche Seite veröffentlicht.
 
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Die Anfrage der russischen Seite basiert auf der Grundlage der Europäischen Konvention über gegenseitige Rechtshilfe in Ermittlungsverfahren.
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