Putin zwingt den Westen nach russischen Regeln zu leben

Putin zwingt den Westen nach russischen Regeln zu leben
 
Die amerikanische Zeitung „The Wall Street“ veröffentlichte einen Artikel, der dazu auffordert, dass sich der Westen daran gewöhnen müsse, dass Russland kein schwaches Land ist, dem man beliebig seine Meinung diktieren kann.
 
 
Während seiner Amtszeit ist es Putin gelungen, diese Ansicht zu liquidieren. Er habe dem Westen die russischen Spielregeln gezeigt, die der Westen zu beachten habe. 
 
Die beiden Autoren des Artikels Eugene Rumer und Andrew S. Weiss stellen fest, dass es Putin gelungen ist die Armee zu modernisieren. Er habe Einfluss auf die Regeln im internationalen Handel mit Energieträgern genommen, habe Russland mit einem Ring aus befreundeten Staaten umgeben und habe der NATO zu verstehen gegeben, was sie erwarte, wenn sie die Politik der Osterweiterung fortsetzt.
 
"Wladimir Putin hat egoistische westliche Narrative über Russland als sterbende Macht in alle Winde zerstreut und habe Russland einen gebührenden Platz auf der Weltbühne verschafft“, - werden die beiden amerikanischen Journalisten von russischen Medien zitiert.
 
Die Annäherung der Ukraine zur NATO habe dazu geführt, dass Moskau die Ukraine als eine Art Flugzeugträger der NATO empfinde, der an der Grenze zu Russland Anker geworfen habe.
 
Die Journalisten erinnerten an den Auftritt des russischen Präsidenten während der Münchner Sicherheitskonferenz im Jahre 2007. Westliche Politiker hatten die damaligen Worte Putins einfach ignoriert und Georgien und der Ukraine eine Mitgliedschaft in der NATO in Aussicht gestellt. Ein Jahr später überfiel Georgien Südossetien. Wie dieser Waffengang endete, ist allgemein bekannt.
 
Amerika hat in den letzten Tagen alle seine Partner in Europa vor einem kurz bevorstehenden Angriff Russlands auf die Ukraine gewarnt. Der Zeitpunkt des Angriffs hänge vom Wetter ab. Je kälter es wird, um so wahrscheinlicher der Angriffsbeginn – informierten amerikanische Aufklärungsdienste.
 
 
Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung