Ramsan fordert vom FBI Finderlohn

Ramsan fordert vom FBI Finderlohn
 
 
Ramsan Kadyrow, Leiter der Republik Tschetschenien, fordert vom FBI 250.000 Dollar Finderlohn. Er teilt über Sozialmedien mit, dass er den russischen Unternehmer Jewgeni Prigoschin gefunden habe und fügt zum Beweis ein Foto bei.
 
Vor wenigen Tagen hatte der amerikanische Dienst FBI eine Kopfgeldprämie auf den russischen Unternehmer Jewgeni Prigoschin in Höhe von 250.000 USD ausgesetzt. Dieses Geld erhält derjenige, der Aufenthaltsangaben machen kann, die zur Verhaftung des russischen Staatsbürgers führen.
 
 
Am Donnerstag hat sich Ramsan Kadyrow, der Leiter der Republik Tschetschenien, an den amerikanischen Dienst gewandt und seinen Finderlohn eingefordert. Er teilte den amerikanischen Behörden mit, dass der Gesuchte sich bei ihm zu Hause, in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny, aufhält.
 
„Es wäre einfach dumm, so eine Möglichkeit zum Geldverdienen verstreichen zu lassen. Er habe überhaupt keine Gewissensbisse, wenn er auf diese Art und Weise seine bürgerlichen Pflichten erfülle“, - spottete Ramsan.
 
Allerdings stellte Ramsan Kadyrow dem amerikanischen FBI noch eine Bedingung. Er möchte das Geld in bar, in einem Koffer, gestückelt, ausschließlich in 20-Dollar-Noten erhalten. Seine ausländischen Konten in den USA und der EU sind eingefroren und eine Überweisung dorthin somit nicht mehr möglich. Aber er muss ja irgendwie leben und sich von irgendetwas ernähren.
 
„Übergeben Sie über irgendeinen Mittelsmann in Grosny das Geld. Eigentlich kennen mich hier alle und sind bereit, den Weg zu mir zu zeigen“, - spottete Ramsan weiter.
 
Dem beigefügten Beweisfoto folgte der Kommentar:
 
„Er ahnt noch nicht, dass er eine Reise in das Land der Cowboys antreten wird.“
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