Russen beginnen für das Alter vorzusorgen

Russen beginnen für das Alter vorzusorgen

Es scheint langsam die Erkenntnis sich durchzusetzen, dass die staatliche Rente auch in Russland nicht ausreicht, um das Leben im Alter fortzusetzen, welches man aus der Zeit der normalen Erwerbstätigkeit gewohnt war. Deshalb beginnen die Russen privat vorzusorgen.

Eine Untersuchung hat ergeben, dass rund ein Drittel aller Russen schon Altersrücklagen haben.

Während die Anzahl derjenigen, die einfach nur Geld sparen wollen, im letzten Jahr um neun Prozent auf 43 Prozent gefallen ist, hat sich die Anzahl derjenigen erhöht, die bewusst Rücklagen für das Alter schaffen – von 16 Prozent im Jahre 2018 auf 25 Prozent im aktuellen Jahr.

Neben der Altersversorgung sparen die Russen aber auch zielgerichtet:

  • 17 Prozent sparen für Instandsetzungen in der Wohnung
  • 16 Prozent sparen auf eine Immobilie,
  • 14 Prozent für Bildungsaufwendungen,
  • 12 Prozent für ein neues Auto,
  • 9 Prozent für Bekleidung, Möbel, Haushaltstechnik.

Befragt, welche Summe die Russen als „Sparsumme“ bezeichnen würden, nannte man durchschnittlich 100.000 Rubel.

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