Russen beginnen sich zu bevorraten

Russen beginnen sich zu bevorraten
 
Niemand beherrscht die Vorratswirtschaft so gut, wie die Menschen aus den ehemaligen sozialistischen Ländern, wo nicht dann gekauft wurde, wann es notwendig war, sondern dann, wenn eine Ware in den Geschäften auftauchte. Heute sind alle Waren in den übervollen Geschäften vorhanden – aber das Misstrauen bleibt.
 
 
Wieder gab es, vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Corona-Virus-Situation in Russland, Umfragen verschiedenster Meinungsforschungsinstitute.
 
Videobegleitung: Momentaufnahmen im Kaliningrader Einzelhandel
 
Rund ein Drittel der Russen bereitet sich darauf vor, dass weitere einschränkende Maßnahmen in Russland eingeführt werden. Hierzu gehört auch die Anlegung von Vorräten für Waren des täglichen Bedarfs.
 
 
12 Prozent aller Befragten legen sich nicht nur Vorräte in dieser Warengruppe an, sondern bevorraten sich auch mit anderen Dingen, die nicht unbedingt zum Leben gebraucht werden.
 
Befragt wurden die Bewohner Moskaus, St. Petersburgs und anderer Millionenstädte.
 
In den Regionen haben 51 Prozent der Bewohner begonnen, sich Vorräte anzulegen – gleich, nachdem die örtlichen Verantwortlichen wieder zusätzliche Einschränkungen im täglichen Leben eingeführt hatten.
 
40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie begonnen haben zu sparen und nur das unbedingt Notwendige zu kaufen und zu konsumieren.
 
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, bezeichnete die gegenwärtige Situation in Russland als „beispiellos zur Verbreitung des Corona-Virus in Russland.“ In einer Reihe von Regionen sei bereits eine kritische Marke bei der Auslastung der Krankenhäuser erreicht worden.
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