Russische Ärztekammer schlägt Deutschland Zusammenarbeit vor

Russische Ärztekammer schlägt Deutschland Zusammenarbeit vor
 
Die Nationale Ärztekammer Russlands hat sich an die deutsche Ärztekammer mit der Bitte gewandt, eine gemeinsame Expertengruppe zu schaffen und sich gemeinsam um den Zustand des Patienten Nawalny zu kümmern. Darüber informierte der Präsident der russischen Ärztekammer Leonid Roschal.
 
 
„Sollte es sich erweisen, dass Nawalny wirklich vergiftet worden ist, so gehen wir davon aus, dass in Russland ein Strafverfahren eingeleitet werden muss. Derartige Dinge dürfen nicht ungestraft bleiben“, so Roschal.
 
Roschal ergänzte, dass die Ursachen, weswegen Nawalny sich im Koma befindet, immer noch nicht bekannt sind. Russische Ärzte haben keinerlei Anzeichen einer Vergiftung gefunden, aber deutsche Ärzte der Bundeswehr sind fündig geworden. „Ich schlage vor, dass wir uns ruhig und sachlich damit beschäftigen“, - so Leonid Roschal.
 
Zwischenzeitlich ist auch durch die russische Generalstaatsanwaltschaft ein offizielles Rechtshilfeersuchen an die Berliner Staatsanwaltschaft übergeben worden.
 
Der Pressesprecher der Bundeskanzlerin kommentierte, dass Russland über sämtliche Informationen selber verfüge und keine anderen Informationen mehr von Deutschland benötige. In Deutschland habe man keine Zweifel an den Untersuchungsergebnissen der deutschen Ärzte.
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