Russischer Sicherheitsrat: Deutsche Autonomie in Kaliningrad verhindert

Russischer Sicherheitsrat: Deutsche Autonomie in Kaliningrad verhindert
 
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew reiste am Dienstag zu einem geplanten Arbeitsbesuch nach Kaliningrad. Besprochen wurden Fragen der nationalen Sicherheit Russlands in der nordwestlichen föderalen Verwaltungsregion. Patruschew informierte über die erfolgreiche Verhinderung der Errichtung einer deutschen Autonomie im Kaliningrader Gebiet.
 
 
Seit dem Zerfall der Sowjetunion im Dezember 1991 gab es eine Reihe von Versuchen, das Kaliningrader Gebiet zu endrussifizieren, sprich zu germanisieren. Bisher ist es gelungen, alle Versuche, das Gebiet wieder „Heim ins Reich“ zu holen, zu verhindern. Die Methoden, wie diese Heimholung erfolgen sollte, waren unterschiedlich.
 
Nikolai Patruschew sprach von nichtkommerziellen Organisationen im Kaliningrader Gebiet, die durch „den Westen“ finanziert wurden und deren Aufgabe darin bestand, den Prozess der Germanisierung voranzutreiben. Als besonders erfolgreich bezeichnete Patruschew den Fall der Neutralisierung von Aktivitäten zur Schaffung von „deutschen Autonomien“ im Kaliningrader Gebiet.
 
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates bezeichnete die Arbeit der nichtkommerziellen Organisationen und von Organisationen, die durch diese angeleitet worden sind, als destruktiv. Unter anderem erfolgte eine Finanzierung aus Großbritannien, den USA, Belgien und Schweden.
 
Neutralisiert wurde die Arbeit von nichtkommerziellen Organisationen, die von deutschen Strukturen kontrolliert und angeleitet wurden.  
 
Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates informierte weiter über die Arbeit polnischer Sonderdienste in Kaliningrad mit dem Ziel, Grundlagen für soziale Unruhen zu schaffen.
 
 
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Kommentare ( 2 )

  • Uwe Kettmann Kettmann

    Veröffentlicht: 22. Juni 2022 06:25 pm

    Guten Morgen,

    das kann alles nicht wahr sein. Die baltischen Staaten und im Hintergrund Polen legen die Sanktionen sehr gefährlich aus. Natürlich hat die EU Sanktionen erlassen. Das ist schlimm genug. Aber hier geht es um den Warenverkehr von Russland zur Exklave Kaliningrad im TRANSIT. Von Russland NACH Russland. Es geht der EU mit den Sanktionen ja darum, keine Waren usw. von Westeuropa nach Russland zu liefern. Wie kann ein Land wie Deutschland Sanktionen gegen Russland verfügen, wenn es von Gas von Russland braucht. Die deutsche Bevölkerung leidet unter den Folgen der Sanktionen. Mit Wind und Sonnenenergie können wir das Leben nicht aufrecht erhalten.

    Klitschko sagt:

    Der Krieg wird !! in Deutschland ankommen. Nein, der Krieg ist schon in DE angekommen

    1919-1939 der polnische Korridor und Blockade durch Polen nach Ostpreussen und nun wieder Blockade vom ehemaligen Ostpreussen

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 23. Juni 2022 02:48 pm

    Uwe Kettmann Kettmann
    Veröffentlicht: 22. Juni 2022 06:25 pm
    Man muß wohl erst einmal verstehen, daß diese von den USA initiierten und nach US-Recht beschlossenen aber trotzdem völkerrechtlich illegitime Sanktionen sind. Die USA und in deren Schlepp die EU und noch so ein paar US-Untertanen maßen mehr sich an, daß Völkerrecht zu mißachten und ihre nationale Gesetzlichkeit auf Länder außerhalb des eigenen Staatsgebietes anzuwenden.
    Nun ist neben der politischen und wirtschaftlichen Schädigung Rußlands das Ziel, die RF zu "unbedachten Handlungen" zu reizen. um mit der Nato dann nach Art. 5 militärisch gegen Rußland vorgehen zu können - entsprechend ihrem "Rechtsverständnis". Die Reden eines Biden kann man in die Tonne treten. Er hat wie der Wolf Kreide gefressen. Was heißt Deutschland? Was ist "Deutschland"? Ist immer noch US-Besatzungsgebiet und hat US-Weisungen zu befolgen. Die Aktion Litauen ist wieder so eine US-Provokation. Aber sie wird Litauen sehr schlecht bekommen.

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