Russland bittet deutschen Botschafter zum Gespräch

Russland bittet deutschen Botschafter zum Gespräch
 
Das russische Außenministerium hat den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland zu einem Gespräch gebeten. Das Gespräch soll am morgigen Mittwoch stattfinden.
 
 
Die russische Seite möchte mit dem Vertreter der Bundesrepublik die Thematik der angeblichen Vergiftung des Patienten Alexej Nawalny mit „Nowitschok“ besprechen.
 
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa informierte:
 
„Wir erwarten von Berlin die Übergabe aller vorhandenen Angaben, d.h. die Resultate der Laboranalysen der Bundeswehr und einige andere „Beweise“, über die das Auswärtige Amt der BRD verfügt. Wir erwarten den deutschen Botschafter auf dem Smolensker. Es wird langsam Zeit die Karten auf den Tisch zu packen, denn es ist für alle augenscheinlich: Berlin blöfft im Interesse einer schmutzigen Politik“, - so Maria Sacharowa per Facebook.
 
Weiterhin kommentierte die Sprecherin des Außenministeriums, dass Deutschland sich weigere, irgendwelche Informationen Russland zur Verfügung zu stellen – also eine ähnliche Verhaltensweise wie im Falle Skripal, wo Russland außer Anschuldigungen der britischen Seite, keine Informationen erhielt. Das Labor der Bundeswehr hat jegliche Filmaufnahmen verboten und verbietet Interviews mit Mitarbeitern des Laboratoriums.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Priwalowskije Millionen“
 
Für Russland ist es unklar, wie Deutschland einerseits über die Pflicht zur Geheimhaltung und den Schutz der Interessen der Bundesrepublik Deutschland sprechen kann, andererseits aber ein intensiver Informationsaustausch zu den Laboranalysen zwischen der Charitè, der Bundeswehr, britischen Labors und bulgarischen Einrichtungen stattfindet. Und über all dies ist bereits „Belingcat“ informiert.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Oktober“
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Unsichtbarer Reisender“
 
Gleichzeitig erklärt der deutsche Außenminister Maas, dass es ausreichend Beweise gibt, dass der russische Staat in diese Angelegenheit verwickelt ist.
 
Videoeinspielung: Kinoklassiker „Der Revisor“
 
Wenn dem denn so ist, so ist dies eine sehr ernste Angelegenheit und deutsche Offizielle sollten dieses Wissen darüber nicht für sich behalten, sondern der Öffentlichkeit kundtun – so Maria Sacharowa.
Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung